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Lokalsport SV Altencelle unterliegt Favoriten nach großem Kampf
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20:30 04.05.2015
Handball-Verbandsliga Männer: SV Altencelle (rot) - HV Barsinghausen. Altencelles Malte Petersen versucht sich gegen die gegnerische Abwehr durchzusetzen und wird dabei aus dem Gleichgewicht gebracht. Im Hintergrund Malte Herbst (Nr.) Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Direkt hinter dem Tabellensiebten aus Altencelle rangiert der MTV Müden. Auch der kämpfte ersatzgeschwächt wacker im Aufsteigerduell beim VfB Fallersleben. Dennoch verlor das Haydl-Team am Windmühlenberg mit 28:31 (11:11).

SV Altencelle – HV Barsinghausen 31:35 (17:19)

In einem tollen Handballspiel forderte der Altenceller Außenseiter den feststehenden Oberligaaufsteiger über die gesamten 60 Minuten voll. Und es war sogar mehr möglich. Denn nach einer ausgeglichenen und vor allem sehenswerten ersten Halbzeit war das Geschehen offen. Zumindest bis zur 45. Minute. Da stand es nicht nur 23:28, sondern Malte Petersen holte sich nach hartem Einstieg eine Rote Karte ab. Doch Altencelle gab nicht auf und verkürzte auf 29:30 (52.).

Die Sensation war so nah – und doch so fern. Denn die durchaus vorhandenen Möglichkeiten nutzten Chris Bode, der doch spielte, und Malte Herbst nicht. Das nutzte wiederum „Basche“ eiskalt aus und schickte die ohne Thorsten Dralle angetretenen Gastgeber schließlich doch auf die Bretter. „Wir haben heute wirklich gut gespielt und sind nicht belohnt worden. So heißt es weitermachen, dann macht auch der Saisonabschluss so richtig Spaß“, war Keeper Rouven Kibellus trotz der Niederlage keineswegs traurig.“

SV Altencelle: Hövermann, Kibellus – Weinmann (11), Bode (6), Petersen, Woitas, Kisser (je 3), Katzer (2), Peters, Herbst, Ebel (je 1), Richter.

VfB Fallersleben – MTV Müden 31:28 (11:11)

Dem MTV reichten ein gutes Spiel und die 53-minütige Führung am Ende nicht. Müden begann die Partie sehr konzentriert - trotz des Fehlens von Spielmacher und Leistungsträger Steffen Müller, der privat verhindert war, lief es gut. Henric Müller führte im Angriff Regie, die Gastgeber hatten immer wieder Probleme mit der linken Achse Florian Laubenstein/Marc Katenz.

Im zweiten Durchgang schenkten sich beide Teams in dem Kopf-an-Kopf-Rennen nichts, Müden lag zumeist knapp vorn. Da beim MTV auch Yannick Erdt und Steven Tecklenburg verletzungsbedingt fehlten, hatte Trainer Markus Haydl kaum Alternativen auf der Bank.

Und genau das machte sich ab Minute 50 bemerkbar. Trotzdem blieb es bis zur 57. Minute spannend – 28:28. Auf das 28:29 folgte Müdens Manndeckung, doch einer vergebenen Chance folgte das 28:30 – die Entscheidung. „Ich bin mit meiner dezimierten Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben Fallersleben das Leben über die gesamte Spielzeit echt schwer gemacht. Es ist aber ärgerlich, wenn man fast das ganze Spiel führt und dann trotzdem keine Punkte mit nach Hause nimmt“, meinte Haydl.

MTV Müden: Nissen, Weiland, Jablonski – Katenz (7), Laubenstein (6), H. Müller, Kirchhoff (je 5) von Bothmer (4), Witte (1), Ehlert, Mielke, Kohlmeyer.

Von Stefan Mehmke