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Lokalsport SV Altencelle verschläft Start und verliert
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16:29 17.09.2018
Schwierige Ausgangslage: Altencelles Justin Magnus Behr (links) nähert sich dem gegnerischen Tor, wo sein Teamkamerad Maximilian Ahrenbeck bereits von zwei Spielern des MTV Groß-Lafferde abgeschirmt wird. Quelle: Kimberly Wojahn
Altencelle

Denn gegen Aufsteiger MTV Groß-Lafferde verloren die Rot-Gelben mit 24:27 (10:14) und reihen sich damit mit 2:4 Punkten in der unteren Tabellenhälfte ein.

Auf der Suche nach den Gründen wird Coach Martin Kahle zuerst einmal emotional: „Manchmal hat man ja schon während der Trainingswoche ein komisches Gefühl.“ Das sich dann in den kurzfristigen Ausfällen von Kai Nowak (verletzte sich im Abschlusstraining) und Sebastian Ebel (kurzfristiger DHB-Einsatz) kulminierte, Außen Benjamin Moritz fehlte eh.

Aber auch faktisch hat die Schlappe ihre Gründe. Denn bereits nach acht Minuten zwang das Team den Trainer zur ersten Auszeit, SVA lag 1:5 hinten und sollte sich letztlich nie von dieser verschlafenen Anfangsphase erholen, rannte über den Rest der Spielzeit einem Rückstand hinterher. Beim 13:18 in der 41. Minute schien der Braten schon verkohlt, doch dann zeigte sich Altencelle von seiner guten Seite, kämpfte unverdrossen und voller Willen.

Und als der starke Daniel Mummert in der 55. Minute das 23:24 erzielte, schien wieder alles möglich. Aber, wie so oft: wenn Altencelle dran zu sein scheint, bringt sich das junge Team selbst um die Früchte seiner harten Arbeit. Da sind dann die Außen wie Niklas Starke, Jan Pahlow oder später Malte Petersen, die schwache Quoten haben, die Keeper, die von ihrer Deckung im Stich gelassen werden oder selbst unglücklich agieren, das schlechte Spiel in Über- und in Unterzahl oder zwei vergebene Siebenmeter. Das ist dann einfach bei allem guten Willen zu viel.

Zumal mit dem Aufsteiger, der jetzt schon seinen zweiten Sieg feierte, eine Mannschaft in der HBG-Halle gastierte, die sich sehr eingespielt präsentierte. Und so eine Truppe nutzt die Fehler des Gegners gnadenlos aus. Und als 105 Sekunden vor dem Ende Daniel Mummert bei 24:26 einen Strafwurf verholzte, bedeutete das spätestens die Niederlage.

„Vielleicht war die Euphorie zu groß, vielleicht gehört so ein Spiel auch zum Lernprozess einer so jungen Mannschaft dazu“, orakelte der enttäuschte Trainer. „Aber wenn in allen Bereichen zehn Prozent fehlen, dann reicht das einfach nicht gegen so eine routinierte Mannschaft wie unseren Gegner. Wille und Einsatz sind dann leider nicht genug“, so Kahle, der dank eines spielfreien Wochenendes jetzt zwei Wochen Zeit hat, seine Crew auf das wichtige Spiel am 29. September gegen Kellerkind Rosdorf-Grone, wieder in der HBG-Halle, vorzubereiten.

SV Altencelle: Rodehorst, K. Nowak – Mummert (10/3), Hahnraths (1), Starke, Kisser, Wernig, Pahlow (1), Weinmann (6), Ahrenbeck (1), K.-M. Nowak, Petersen (1), Behr (4).

Von Stefan Mehmke

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