Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport SV Altencelle will Spitzenreiter nicht ins Rollen kommen lassen
Sport Sport regional Lokalsport SV Altencelle will Spitzenreiter nicht ins Rollen kommen lassen
16:12 10.01.2014
Bergen Stadt

VfL Wittingen –

SV Altencelle

(Sonnabend, 19.15 Uhr)

Altencelle hofft, dass Wittingen nicht den Pabst in der Tasche hatte. Denn es wird viel darauf ankommen, wie das Schiri-Gespann Pabst/Pahlke mit der hitzigen Atmosphäre in der Realschulhalle klar kommen wird. „Die Halle wird sicherlich voll sein. Das macht die Sache nicht angenehmer für uns. Es sind schon sehr fanatische Zuschauer – aber das soll uns nicht stören, sondern anspornen.“, sagt auch SVA-Sprecher Rouven Kibellus.

Fakt ist: Es wird eine schwere Aufgabe beim Tabellenführer. Wittingen ist eine Macht zu Hause, gewann alle sechs Heimspiele – zum Beispiel gegen Moringen mit 14 Toren Differenz – und liegt mit sechs Punkten Vorsprung an der Spitze. „Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen, müssen das Tempo verlagern und vorne treffsicher abschließen“, so Kibellus, der hofft, dass dann vielleicht was drin ist. Verzichten muss Altencelle weiterhin auf Chris Bode und zusätzlich auf Dimitri Grad, der aufgrund einer Knieverletzung aussetzt. Dafür ist Torsten Dralle wieder dabei.

MTV Braunschweig –

TuS Bergen

(Sonnabend, 19.30 Uhr)

Braunschweig rangiert momentan auf dem vierten Tabellenplatz, ist nach durchwachsenem Saisonstart und dem Trainerwechsel zu Ex-Nationalspieler und Erfinder der schnellen Mitte, Volker Mudrow, wieder in die Spur gekommen.

Besonders in Heimspielen überzeugte Braunschweig, verlor nur zum Auftakt gegen Wittingen. Aber im letzten Spiel der Hinrunde will Bergen noch einmal nachlegen, um Hondelage wieder zu überholen. „Klammern wir das Spiel gegen Liebenau aus, waren die Leistungen vor Weihnachten und die Punkteausbeute in Ordnung“, so TuS-Außenspieler Dominik Blancbois.

Das eigene Spiel muss Bergen auf mehrere Schultern verteilen. Braunschweig ist auch eine kleine Wundertüte mit dem Bundesliga-Nachwuchs. „Da weiß man nie wer aufläuft, aber damit dürfen wir uns nicht allzu sehr beschäftigen“, so Blancbois. Die TuS-Konzentration liegt auf der Reduzierung der eigenen Fehlerquote und auf der eigenen Defensive, die sich gegen die gefährlichen Rückraumakteure Körner und Korth beweisen muss.

Von Stefan Mehmke