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Lokalsport SV Freischütz Wathlingen vor letztem Wettkampfwochenende
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19:23 12.01.2017
Von Uwe Meier
Wathlingen

Derzeit rangieren die Wathlinger auf dem siebten Tabellenplatz und haben zu den Abstiegsrängen vier Punkte Vorsprung. Dass da noch etwas schiefgehen könnte, erscheint bei dieser Ausgangsposition sehr unwahrscheinlich. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen. Aber das wird es nicht“, so der Vorsitzende Erhard Oehns. Aber dennoch: Rein rechnerisch könnten die Wathlinger eben doch noch in die unbequeme Zone abrutschen.

Deshalb ist für die letzten Schüsse der Saison noch einmal volle Konzentration angesagt. Am Mittwoch, beim gemeinsamen Abschlusstraining, haben sich Schützen schon einmal auf ein erfolgreiches Wochenende eingeschworen. „Die Jungs wollen unbedingt gewinnen“, erzählt Oehns über die Gespräche im Mannschaftskreis. Die Chancen, dass das gelingt, stehen nicht schlecht. Immerhin geht es in den beiden Wettkämpfen gegen Teams, die unter den Wathlingern platziert sind. SV Hegelsberg-Vellmar bildet derzeit das Schlusslicht, SV Falke Dasbach steht punktgleich mit Wathlingen auf Platz acht. In beiden Wettkämpfen sind die Wathlinger favorisiert.

Allerdings treten die „Freischütze“ die Auswärtsreise am Samstag ohne drei Teammitglieder an. Kristian Callaghan und Coral Kennerly (beide studienbedingt) gehen ebenso wenig auf die Reise wie Torben Wolf (Urlaub). Das bedeutet sicherlich eine Schwächung, aber Oehns ist dennoch überzeugt: „Das kriegen wir auch so hin. Wenn unsere Schützen einigermaßen drauf sind, müsste es auch so für zwei Siege reichen.“ Und dann wäre das erreicht, was sich vor dem ersten Schuss als Saisonziel gesetzt wurde. Man will besser sein als im Jahr zuvor. Da war es am Ende der achte Platz geworden.

Ein wenig Ungewissheit schwingt dann aber doch mit. Ursache dafür sind die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. So etwas soll auf keinen Fall noch einmal passieren. Damals waren die Wathlinger mit einem sicheren Klassenerhalt in die beiden letzten Wettkämpfe gegangen und hatten zwei deftige Niederlagen einstecken müssen.

Das sollte am besten ausgeblendet werden. Also schön locker bleiben, nicht verkrampfen und schon überhaupt nicht nervös werden. Das wird schon klappen. Immerhin könnte es die beste Bundesligaplatzierung für Wathlingen überhaupt geben.