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Lokalsport SV Garßen-Celle II vor echter Bewährungsprobe
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16:12 27.10.2017
Celle

Celle. HG Winsen (Luhe) –TSV Wietze(Sonntag, 15.10 Uhr)

Bei der gegenwärtig überragenden Verfassung des TSV Wietze sollte der Tabellenvorletzte eigentlich kein Stolperstein sein. Am letzten Sonntag hatte schon der SV Garßen-Celle II kein Problem, die Winserinnen in deren Halle klar mit 30:17 in die Schranken zu weisen.

Allerdings grassiert in Wietze gerade der Grippevirus. Spielerinnen wie Kristin Skorek, Lisa Cramme oder Lisa Schulte liegen flach. „Ich habe im Moment überhaupt noch keine Ahnung, wer spielen wird“, so TSV Trainer Heiko Schoppmann. Trotzdem sieht er sein Team in der Favoritenrolle. „Wir wollen weiter oben mitspielen und deshalb würde mir schon ein knapper Sieg reichen“, so der TSV-Coach.

HSG Lachte-Lutter –MTV Embsen(Sonntag, 17 Uhr)

Für das Team von Trainer Holger Heinrich scheint es die erwartet schwere Saison zu werden. Mit 2:8 Punkten steckt man mitten im Abstiegskampf. Dennoch haben die Lachendorferinnen bei ihrem deutlichen Heimsieg gegen Ashausen/Gehrden und bei den nur knappen Derbyniederlagen in Altencelle und Oldau bewiesen, dass sie Handballspielen können.

„Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir vor allem in eigener Halle punkten“, fordert der Coach. Mit dem Tabellenfünften MTV Embsen gastiert jedoch eines der besseren Landesliga-Teams in der Lachendorfer Sporthalle. „Das wird eine mächtig schwere Aufgabe“, so Heinrich.

HV Lüneburg –SV Garßen-Celle II(Sonntag, 17 Uhr)

Beim HV Lüneburg hat man sich mächtig über die erste Saisonniederlage beim SV Altencelle geärgert. Nun haben sich die Lüneburgerinnen „Wiedergutmachung“ auf die Fahne geschrieben und brennen in eigener Halle auf das Spitzenspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer SV Garßen-Celle II.

„Das wird die erste echte Bewährungsprobe für uns“, sagt SVG-Trainer Felix Michelmann, dessen Team es bisher nur mit Gegnern aus der unteren Tabellenregion zu tun hatte. Dennoch reist der SVG II mit viel Selbstbewusstsein nach Lüneburg. „Wir wollen da mitspielen und haben selbstverständlich auch eine Siegchance“, sagt Michelmann.

Mut machen ihm vor allem seine guten Torhüterinnen und die bisher herausragende Abwehrleistung. „Ganz wichtig ist, dass wir den wurfstarken Lüneburger Rückraum in den Griff bekommen“, so Michelmann, der bis auf Jolanda Bombis-Robben seinen Kader vollzählig zusammen hat.

HSG Heidmark II –SV Altencelle(Sonntag, 17 Uhr)

Trotz personeller Probleme steht der SVA mit bisher 12:0 Punkten glänzend da. „Nach den längerfristigen Ausfällen von Luisa Grimm, Sarah Dralle oder auch Waleria Galouza übernehmen jetzt jüngere Spielerinnen mehr Verantwortung und machen das sehr gut“, freut sich Trainer Thorsten Dralle.

Er ist zuversichtlich, auch das Auswärtsspiel positiv bestreiten zu können. „Gegen schwächere Gegner tun wir uns zwar manchmal schwer und in der Heidmarker Thormarcon-Arena, die schnell zum Hexenkessel werden kann, ist es immer unangenehm zu spielen. Dennoch wollen wir wieder viele einfache Tore machen und am besten schon vor der Halbzeit für die Vorentscheidung sorgen“, sagt Dralle.

Der SVA-Coach hat die Heidmarker Deckung als Schwachpunkt ausgemacht. „Die werden gegen unser schnelles Angriffsspiel häufig zu spät kommen. Das wird zu vielen Zwei-Minutenstrafen gegen Heidmark und zu Siebenmetern für uns führen“, glaubt Dralle.

Von Jochen Strehlau