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Lokalsport SV Garßen II kämpft im Kreisderby um letzte Chacne
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17:42 07.12.2017
Mit Durchsetzungskraft und Willen: Beatrix Siebers (Mitte am Ball) und das Garßener Team brauchen imKreisderby gegen Wietze einen Sieg, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle

Celle. Der ersatzgeschwächte Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne will sich bei der HSG Heidmark II durchbeißen, während die HSG Lachte-Lutter beim HV Lüneburg wohl auf verlorenem Posten steht.

SV Altencelle –MTV Ashausen/Gehrden(Sonntag, 16 Uhr)

Bisher war an den Spielen des verlustpunktfreien Tabellenführers SV Altencelle nur wenig auszusetzen. So sollte das Team von Trainer Thorsten Dralle auch die Begegnung gegen den Tabellenneunten akzeptabel über die Bühne bringen.

Personell sieht es bei den Altencellerinnen, von denen sich viele mit Erkältungen oder grippalen Infekten herumschlagen, jedoch nicht so gut aus. „Ich muss das Abschlusstraining abwarten und dann sehen. Auf jeden Fall werden wir uns mit Spielerinnen aus unserer guten zweiten Mannschaft verstärken“, so der SVA-Coach.

Schlüssel zum Erfolg soll wieder die konsequente Abwehrarbeit sein. „Wenn wir dann wieder schnelle Tore machen, sollte einem Sieg nichts im Wege stehen“, meint Dralle.

SV Garßen-Celle II –TSV Wietze(Sonntag, 12 Uhr)

Bei den Gästen aus Wietze ist man vor diesem Kreisderby sehr entspannt. „Wir verspüren keinen übermäßigen Druck und werden ganz locker in dieses Spiel gehen“, gibt sich TSV-Trainer Heiko Schoppmann betont emotionslos. „Garßen muss kommen, Garßen muss gewinnen“, sieht der Wietzer Coach vor allem die Gastgeberinnen unter Zugzwang.

Ganz falsch liegt Schoppmann mit seiner Einschätzung dabei nicht. Denn sollte der Garßen, das zuletzt zwei Niederlagen in Folge einstecken musste, auch dieses Spiel verlieren, wäre die ambitionierte Mannschaft um Trainer Felix Michelmann mit dann acht Minuspunkten definitiv aus dem Titelrennen ausgeschieden. Doch das will Michelmann mit aller Macht vermeiden. „Wietze hat zwar ein körperlich sehr präsentes Team und einen extrem starken Rückraum, aber auch wir können Handball spielen“, sagt der SVG-Coach. Er erwartet eine kampfbetonte Begegnung, die zur Abwehrschlacht werden könnte. „Wenn wir aus einer stabilen Abwehr ein fehlerfreies Tempospiel nach vorne aufziehen können, haben wir unsere Siegchance“, so Michelmann, der sich wie sein Team sehr auf den Kräftevergleich mit dem Tabellenzweiten freut.

Beide Mannschaften werden voraussichtlich ihre stärksten Formationen auf das Spielfeld in der HBG-Halle schicken können. „Die bessere Tagesform wird entscheiden“, meint TSV-Trainer Schoppmann, der mit einem Sieg Tabellenführer SV Altencelle auf den Fersen bleiben will.

HSG Heidmark II –TuS Oldau-Ovelgönne(Sonntag, 17 Uhr)

Beim Tabellenletzten erwartet den Aufsteiger eine sehr undankbare Aufgabe. „Natürlich sind wir der Favorit, aber personell gehen wird gerade auf dem Zahnfleisch“, sagt Oldaus Trainer Freddy Hövermann.

Er baut auf den Kampfgeist, der sein Team in dieser Saison bisher so ausgezeichnet hat. „Es wird eine Frage des Willens und des Durchbeißens. Doch alles andere als ein doppelter Punktgewinn wäre eine große Enttäuschung“, so Hövermann. Gelänge der anvisierte Sieg, würden sich die Oldauerinnen mit einem positiven Punkteverhältnis in die Winterpause verabschieden.

HV Lüneburg –HSG Lachte-Lutter(Sonntag, 17 Uhr)

Klarer könnten die Rollen nicht verteilt sein. Als Tabellenvorletzter ist die HSG Lachte-Lutter, die seit zehn Wochen auf ein Erfolgserlebnis wartet, beim Tabellendritten aus Lüneburg krasser Außenseiter. Obwohl sich die normalerweise wurfgewaltigen Lüneburgerinnen zuletzt beim mühsamen 20:17-Erfolg in Oldau schwertaten, glaubt man bei den verunsicherten Lachendorferinnen nicht an einen Punktgewinn. „Wir wollen uns ordentlich verkaufen. Aber mehr kann man wohl nicht erwarten“, sagt Team-Sprecher Angelo Spring. (str)

Von Jochen Strehlau