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Lokalsport SV Garßen II will sich Frust von der Seele schießen
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20:40 02.11.2017
Kein Durchkommen: Alina Winkelmann (Mitte) von der HSG Lachte-Lutter wird im Derby gegen den SV Garßen von Katrin Zymmek (links) und Franziska Klaucke aufgehalten.Die HSG empfängt den MTV Eyendorf, der SVG trifft daheim auf die HSG Heidmark II. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

SV Garßen II –

HSG Heidmark II

(Samstag, 16 Uhr)

Bei den Garßenerinnen herrschte nach der letztlich nicht zu vermeidenden Niederlage beim HV Lüneburg etwas Frust. Diesen möchte sich das Team von Trainer Felix Michelmann nun morgen von der Seele schießen. Da kommt die zuletzt sehr enttäuschende HSG Heidmark II gerade recht. Nach vier Auswärtsspielen hintereinander ist der SVG II heiß darauf, sich endlich wieder in der HBG-Halle seinen Fans präsentieren zu können. „Um oben dran zu bleiben, müssen wir gewinnen – und dazu haben wir auch richtig Bock“, gibt sich Coach Michelmann angriffslustig. Da immer noch diverse Spielerinnen krank sind, wird sich die Aufstellung erst kurzfristig entscheiden.

MTV Embsen –

SV Altencelle

(Sonntag, 16 Uhr)

Die Tabellenführung mit sechs Siegen aus sechs Spielen: Das kann man schon einen Start nach Maß nennen. Bisher ließen die Leistungen des Teams von Trainer Thorsten Dralle fast nichts zu wünschen übrig. Doch die nun anstehende Partie beim Tabellenfünften MTV Embsen bereitet Dralle etwas Bauchschmerzen: „Embsen ist so eine Art Angstgegner für uns. Da haben wir uns immer sehr schwer getan und oft nicht gut ausgesehen.“

Respekt hat er vor allem vor dem starken Rückraum des MTV. „Den müssen wir in den Griff bekommen und selbst schnelle einfache Tore werfen“, beschreibt Dralle sein Erfolgsrezept. Gastgeber Embsen, der zuletzt mit 32:25 bei der HSG Lachte-Lutter siegte, will dem Tabellenführer aus Celle einen heißen Empfang bereiten. Dennoch ist SVA-Trainer Dralle zuversichtlich, die Hürde Embsen irgendwie überspringen zu können und die weiße Weste zu wahren. „14:0 Punkte wären eine großartige Ausgangsposition für die dann anstehenden Derbys“, so Dralle.

HSG Lachte-Lutter –

MTV Eyendorf

(Sonntag, 16.30 Uhr)

Die Bilanz der Lachendorferinnnen mit einem Sieg aus sechs Partien ist bisher alles andere als berauschend. So ist man eines von fünf Teams, die bisher nur zwei Punkte auf dem Konto haben. „Die Leistungsunterschiede in der Landesliga sind in dieser Saison so groß, dass es eine Zweiklassengesellschaft gibt. Dennoch wollen wir mit einem Sieg gegen Eyendorf beweisen, dass wir landesligatauglich sind“, unterstreicht HSG-Teamsprecher Angelo Spring.

Er verweist auf die gute Leistung aus dem Spiel gegen den MTV Ashausen-Gehrden. „Was uns manchmal fehlt, ist der allerletzte Siegeswille. Eyendorf gehört aber zu den Mannschaften, die wir in eigner Halle einfach schlagen müssen, um uns in Richtung Mittelfeld abzusetzen“, so Spring, der das Duell am Sonntag als „Vier-Punkte-Spiel“ bezeichnet. Er hofft auf eine verbesserte Chancenverwertung und auf die Höchstform der beiden Haupttorschützinnen Celina Friedhoff und Annabell Colditz.

TuS Oldau-Ovelgönne –

TSV Wietzendorf

(Sonntag, 17 Uhr)

Vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten aus Wietzendorf stapelt Oldaus Trainer Freddy Hövermann ein wenig tief. „Die sind besser als der Tabellenstand aussagt. Ich gehe davon aus, dass der TSV langsam in Schwung kommt“, meint Hövermann, der auf eine gute Trainingswoche zurückblickt. „Für uns ist das ein Vier-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen“, so der TuS-Coach. Mit dem gewohnt konsequenten Zupacken in der Defensive und einer guten Abschlussquote will man dem Gegner frühzeitig den Wind aus den Segeln nehmen. Aufgrund der enormen Heimstärke des Aufsteigers sollte das Unterfangen „vierter Heimsieg“ erfolgreich in die Tat umgesetzt werden können. Nicht dabei helfen können die nicht zur Verfügung stehenden Mandy Ringert und Meike Weyeneth.

Von Jochen Strehlau