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Lokalsport SV Nienhagen greift Spitze an
Sport Sport regional Lokalsport SV Nienhagen greift Spitze an
17:03 14.12.2017
Von Uwe Meier
Voller Einsatz am Netz: Wie in dieser Szene Ariane Przybyla (links) und Stephanie Stilke wollen dieNienhägerinnen in ihren beiden Heimspielen die Angriffe der Gegnerinnen abwehren. Quelle: Michael Schäfer
Nienhagen

Nienhagen. Es wäre zwar ganz schön, wenn man Silvester als Tabellenführer verbringen könnte, aber „das ist für mich zweitrangig“, unterstreicht Wagner seine Einstellung. Denn sein Blick geht in einer ziemlich ausgeglichenen Liga vorerst noch in die untere Tabellenregion. „Wir brauchen noch ein paar Punkte, um uns genügend Platz zu den Abstiegs- und Relegationsplätzen zu verschaffen“, sagt er deshalb.

Vor dem anstehenden Heimspieltag werden ohnehin kleinere Brötchen gebacken. „Das sind keine Gegner, die man einfach im Vorbeigehen besiegen kann“, so Wagner. Einen Eindruck darüber bekamen die Nienhägerinnen bereits am vergangenen Spieltag. Da ging es schon einmal gegen Grone. Zwar hatte das SVN-Team dabei beim 3:1-Sieg das bessere Ende für sich, doch einfach war es nicht gewesen. „Wir hatten da schon so unsere Probleme. Der MTV war insbesondere über die Mitte zu vielen Punkten gekommen“, erinnert Wagner. „Daher müssen wir am Samstag zusehen, dass wir das besser machen. Das müssen wir in den Griff bekommen.“

Immerhin kann der SV Nienhagen eine schlagkräftige Truppe für die Heimspiele zusammenstellen. Zwar wird Ariane Pryzbyla nicht dabei sein können und auch hinter dem Einsatz der unter der Woche erkrankten Zuspielerin Carina Kropp steht noch ein Fragezeichen, aber ansonsten sind beim SVN alle Frauen an Bord. „Die werden wir auch brauchen. Bei zwei Spielen muss man mit den Kräften etwas haushalten“, so Wagner. Denn die wird man auch bei der anschließenden Aufgabe gegen ASC 46 Göttingen benötigen. Göttingen steht mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und benötigt jeden Punkt, um erfolgreich gegen den Abstieg anzugehen. Somit wird dem SVN-Team ein hochmotivierter Gegner entgegentreten, der zuletzt Tabellenführer Bremen bei der 2:3-Niederlage alles abverlangt hatte. Motiviert sind allerdings auch die Nienhägerinnen. Immerhin musste man in der vergangenen Saison gegen Göttingen eine Niederlage einstecken. „Da haben wir also noch eine Rechnung offen“, sagt Wagner.