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Lokalsport SV Nienhagen ist „tutto completo“ am Start
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13:33 29.11.2018
Von Heiko Hartung
Die Volleyballerinnen des SV Nienhagen wollen am Doppelspieltag weiterhin ungeschlagen bleiben. Quelle: Oliver Knoblich
Nienhagen

Endlich ist es soweit: Die Volleyballerinnen des SV Nienhagen dürfen ihr Können vor eigenem Publikum präsentieren. Zweimal wurde ein Heimspieltag der Oberliga-Frauen bereits verschoben, am Samstag, 1. Dezember, 15 Uhr, schlagen die SVN-Asse erstmals in dieser Saison in der heimischen Sporthalle am Europabad auf.

„Viele Leute haben uns schon gefragt, wann wir denn endlich mal wieder zu Hause am Jahnring antreten. Wir freuen uns auf die beiden Heimpartien“, berichtet SVN-Coach Rolf Wagner. Die haben es allerdings gleich so richtig in sich: Mit TG 1860 Münden und GfL Hannover sind zwei Spitzenteams zu Gast beim amtierenden Oberliga-Meister.

Vor allem Aufsteiger Münden gehört bisher zu den größten Überraschungen der Saison. Mit sechs Siegen aus acht Partien steht der Liganeuling auf Platz eins der Tabelle. „Ich hatte die anfangs nicht richtig auf dem Schirm. Aber die haben eine Etage höher einfach dort angeknüpft, wo sie in der Verbandsliga aufgehört haben. Eine ganz kompakte Truppe“, sagt Wagner, der die TG in ihrer Aufstiegssaison einige Male beobachtet hat.

Im zweiten Spiel des Tages trifft Nienhagen auf den Tabellenvierten GfL Hannover. Doch der „alte Liga-Bekannte“ zeigt sich in diesem Jahr mit stark verändertem Gesicht. „Da haben viele Spielerinnen der ersten Mannschaft aufgehört. Ich kenne kaum noch jemanden bei denen“, sagt Wagner, der die GfL beim Auswärtsspiel in Salzgitter studiert hat. Seine Erkenntnis: „Die haben zwei Mittelangreiferinnen, die richtig auf die Pauke hauen können. Auch wenn sie schon drei ihrer sieben Partien verloren haben, sind die mit Vorsicht zu genießen.“

Bei der zu erwartenden Belastung von zwei Partien an einem Tag ist Wagner froh, das sein Kader „tutto completo“ ist: „Ich habe alle 16 Spielerinnen dabei. Und die werden wir auch brauchen. Dieses Heimspiel ist ein echter Härtetest. Wenn wir oben mitspielen wollen, sind mindestens fünf Punkte Pflicht. Deshalb fordere ich von jeder Spielerin 120 Prozent“, setzt der Trainer die Messlatte für sein Team hoch an. Außenangreiferin Merlen Görlich ist nach dreiwöchiger Pause wieder am Start, Kirsten Rössing gibt nach langer Verletzungspause ihr Comeback auf der Libera-Position und auch Mittelblockerin Melanie Schneider und Diagonalangreiferin Stefanie Stilke sind wieder an Bord.

Durch den doppelten Einsatz am Samstag holen die Nienhägerinnen wenigstens ein wenig auf, was die Anzahl der absolvierten Punktspiele betrifft. Durch den zweimal verschobenen und nun auf den 9. März terminierten Auftakt-Heimspieltag hechelt der SVN dem Rest der Liga hinterher. Erst vier Partien haben die Volleyballerinnen um Kapitänin Sonja Lorenz gespielt und dabei elf von zwölf möglichen Punkten geholt. Bleibt Nienhagen auch diesmal ungeschlagen, kann die Mannschaft im Idealfall von Rang fünf auf zwei klettern. „Jeder weiß, worum es geht“, unterstreicht Wagner die Bedeutung der Heimpartien.

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