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Lokalsport SV Nienhagen und Celler SC holen insgesamt 62 Medaillen bei Landeskurzbahntitelkämpfen
Sport Sport regional Lokalsport SV Nienhagen und Celler SC holen insgesamt 62 Medaillen bei Landeskurzbahntitelkämpfen
21:02 18.11.2014
Lina Timm vom Celler SC gewann über 200 Meter Rücken Silber und über 400 Meter - Freistil Bronze. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Hannover

Mit 87 Vereinen und 2476 Starts haben die Landeskurzbahnmeisterschaften der Schwimmer im Stadionbad Hannover eine Rekordmeldezahl verzeichnet. Darunter waren auch 17 Aktive des Celler SC, die bei ihren 84 Starts insgesamt 20 Medaillen holten. Die zwölf Athleten des SV Nienhagen schoben sich mit ihren 42 Medaillen sogar in die Spitzengruppe des Medaillenspiegels.

Besonders erwähnenswert aus Sicht des SVN: Jonas Reinhold sicherte sich den Landestitel über 400 Meter Freistil in starken 4:01,99 Minuten. Damit stellte der 16-Jährige einen neuen Bezirksrekord auf. Der Vizetitel über 1500 Meter Freistil bedeutete ebenfalls einen neuen Bezirksrekord für den Nienhäger. Lea Exter war mit dem Titelgewinn über 1500 Meter Freistil, dem Vizetitel über 400 Meter Freistil und Bronze über 800 Meter Freistil und 200 Meter Schmetterling das neue junge Gesicht auf dem Siegerpodest der offenen Damenwertung. Ihre 400-Meter-Freistilzeit brachte beinahe den Rekord von Svenja Schlicht aus dem Jahr 1983 ins Wackeln. Die 14-Jährige war die erfolgreichste SVN-Schwimmerin.

Maike Höner sicherte sich die Silbermedaille über 200 Meter Schmetterling. Mit ihrer Bronzeplatzierung über 100 Meter Schmetterling in 1:03,70 Minuten schrammte die Nienhägerin nur denkbar knapp am „Uralt-Rekord“ von Bettina Papenburg vorbei. Weitere Bronzemedaillen holte die 16-Jährige über 50 Meter Schmetterling und 1500 Meter Freistil. Annalena Jacob erreichte trotz Trainingsrückstands fünf Endläufe der 100- und 50-Meterstrecken. Über 50 Meter Freistil wurde die Nienhäger Sprintspezialistin Landesmeisterin in 25,99 Sekunden.

Antonia Plachetzky behauptete sich im jüngsten startberechtigten Jahrgang erfolgreich. Herausragend war ihre Leistung über 200 Meter Freistil (2:13,08), die der 13-Jährigen den Jahrgangstitel einbrachte. Zwei Jahrgangssilber-Erfolge über 50 und 100 Meter Freistil komplettierten ihr sehr gutes Meisterschaftsergebnis.

Mit der 4 mal 50 Meter Freistil-Damenstaffel (Platz vier) pulverisierten die Nienhägerinnen Annalena Jacob, Maike Höner, Jule Müller und Antonia Plachetzky den bisherigen Bezirksrekord und setzten die Marke auf 1:50,12 Minuten.

Benett Volkmann, Kira-Sophie Beiser, Jule Müller und Lea Nowatschin trugen mit Jahrgangstiteln und Medaillenerfolgen ebenfalls zum hervorragenden Ergebnis des SV Nienhagen bei. Die persönlichen Bestleistungen und Top-Ten-Platzierungen von Charlotte Scharmer, Lene Bleich und Tessa Fobbe machten die glänzende Bilanz komplett. SVN-Trainer Ole Bedey betonte, dass die Leistungen ohne gezielte Vorbereitung auf den Wettkampf erbracht wurden.

Den größten Anteil der Medaillen für den Celler SC erschwammen die Brüder Sebastian und Philipp André Brandt. Neben den diversen Top-Ten-Platzierungen sicherte sich Philipp (1999) fünf Goldmedaillen (50, 100, 200 Meter Brust, 50 Meter Schmetterling, 200 Meter Lagen), eine Silbermedaille über 100 Meter Schmetterling und einmal Bronze (100 Meter Freistil). Die Zeit von 1:05,67 Minuten über 100 Meter Brust brachte ihm den dritten Platz in der offenen Wertung.

Sebastian Brandt (1996) startete bei den Junioren und errang jeweils Silber in 200 Meter Brust und 200 Meter Lagen sowie in 50 und 100 Meter Brust jeweils Bronze. Seine guten Zeiten reichten in der offenen Wertung für die Platzierungen vier bis neun. Zu den Medaillenträgern gehörte auch Jan Hartwich (2000), der drei Bronzemedaillen holte (50 Meter Freistil, 100 und 200 Meter Rücken).

Leon-Benedikt Schock (1999) erreichte über 50 und 100 Meter Rücken jeweils Bronze. Carl Hapke (2000) holte sich Gold über 50 Meter Freistil in einer Zeit von 0:25,28. Jaimy Johnson (2001) erzielte in ihrem Jahrgang den zehnten Platz. Marie Stumpf (2001) kam über 100 Meter Freistil auf Platz 39.

Auch bei den Damen gab es Medaillen: Lina Timm (2001) errang über 200 Meter Rücken Silber und holte über 400 Meter Freistil Bronze. In 100 und 200 Meter Lagen sowie 50 Meter Schmetterling wurde sie jeweils Vierte.

Besonders stolz war CSC-Trainerin Susanne Schelm auf die Gebrüder Brandt sowie Jan Hartwich. „Aus dem vollen Training heraus findet der Sportler nicht immer gleich in einen Wettkampf rein. Dies bedeutet eine enorme Umstellung, was den Jungs aber gelungen ist“, strahlt die Trainerin.

Von Eingesandt