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Lokalsport SV Wieckenberg hat Saisonziel weiter in Visier
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17:57 07.12.2017
Von Uwe Meier
Celle

Wieckenberg. Natürlich hoffen die Wieckenberger in Niederaula in der Nähe von Bad Hersfeld auf einen erfolgreichen Jahresabschluss. „Zwei Siege wären nicht schlecht“, sagt SVW-Ligamanager Horst-Dieter Ruschel, der dabei auch noch den unteren Teil der Tabelle nicht aus den Augen verloren hat: „Bei einem Sieg hätten wir den Klassenerhalt sicher. Wenn wir beide Wettkämpfe gewinnen, können wir nach oben blicken.“ Der Ligaabschluss steht am 13./14. Januar mit den beiden Duellen gegen SV Gölzau und Wissener SV auf dem Programm.

Vorerst geht es am Sonntag (19 Uhr) gegen den sieglosen Ligaletzten SG Hamm. Doch vom Tabellenstand will man sich in Wieckenberg nicht blenden lassen. „Hamm hat bisher viel Pech gehabt und wurde unter Wert geschlagen. Das Team steht mit dem Rücken zur Wand und wird alles versuchen, uns zu besiegen“, sagt Ruschel. Insbesondere auf den vorderen Positionen ist der Aufsteiger nicht zu unterschätzen. An Position eins steht die französische Spitzenschützin Jennifer Orly. Sie bekommt es mit Wieckenbergs Stine Nielsen zu tun. Außerdem werden für den SVW Melissa Ruschel, Isabell Ruschel, Tina Lehrich und Claire-Luise Ruschel vor die Zielscheiben treten. Als Ersatzschützin wird Jan Eckhard dabei sein. Sie könnte durchaus zum Einsatz kommen, zumal sich Isabell Ruschel unter der Woche einen Finger geklemmt hat. „Wir müssen mal abwarten, ob sie trotzdem schießen kann“, so der Teammanager, der sein Team gegen Hamm durchaus in der Favoritenrolle sieht. Allerdings verbindet diese Einschätzung zugleich mit einer Warnung: „Das haben wir vor zwei Jahren, als wir schon einmal gegen Hamm geschossen haben, auch gedacht. Wir haben gedacht, die schlagen wir locker. Und dann haben wir verloren. Das werde ich nicht vergessen.“

Am Sonntag geht es um 10 Uhr gegen Tus Hilgert. Die Sauerländer stehen in der Tabelle mit Platz fünf noch recht gut da und wollen ebenfalls versuchen, ins Finale zu kommen. Die Ausländer Position wird aller Voraussicht nach der Serbe Milutin Stefanovic besetzen. Auch die weiteren Schützen vom TuS Hilgert haben bis Position fünf alle Durchschnittsergebnisse von über 390 Ringen.

Somit wird den Wieckenberg Schützinnen einiges abverlangt werden. Sie werden an ihre Bestleistungen herankommen müssen. „Die Mädels sind gut drauf“, schildert Ruschel die Eindrücke aus den Trainingseinheiten unter der Woche. „Gegen TuS Hilgert wird das trotzdem eine enge Nummer“, sagt er. „Allerdings haben wir gegen die auch noch nie verloren. Ich hoffe, dass das auch am Sonntag so bleibt.“ Wenn es mit der Umsetzung des Saisonziels noch klappen soll, ist das sogar unbedingt nötig.