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Lokalsport SVG Celle II erkämpft Remis
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20:34 21.04.2013
Garßens Silvia Szücs (links) traf beim Spie in Altwarmbüchen siebenmal ins Schwarze. Quelle: Peter Müller (Archiv)
Celle Stadt

Personalsorgen beim einen, voller Kader hingegen beim anderen: Die beiden Celler Handball-Oberliga-Teams sind mit ganz unterschiedlichen Vorzeichen in diesen Spieltag gestartet. Der MTV Post Eintracht Celle hatte es mit dem Tabellenletzten und komplettem Team etwas leichter als der SV Garßen-Celle II. Dieser musste – wie so häufig – mit wenig Spielerinnen gegen den TuS Altwarmbüchen antreten.

TuS Altwarmbüchen –

SV Garßen-Celle II

22:22 (8:13)

Obwohl SVG-Trainerin Inga Kahle mit Torfrau Claudia Körner und Torschützin Louise Ringert auf ihre beiden wichtigsten Spielerinnen verzichten musste, kamen die Cellerinnen beim TuS Altwarmbüchen zu einem Unentschieden. Nach knapp einem Jahr ohne Spielpraxis reaktivierte Kahle Torfrau Alex Peschel wieder. „22 Gegentore sind da völlig okay“, so Kahle.

Der SVG II kam mit 2:2 über 5:5 ganz gut in die Partie und setzte sich auf 8:5 ab. „Da haben wir recht gut verteidigt“, lobt Kahle. So ging ihr Team folgerichtig mit fünf Toren Unterschied in Führung und hielt diese auch bis zur Halbzeit.

Nach der Pause wurde das Spiel deutlich härter. „Altwarmbüchen ist Tor um Tor herangekommen und hat schließlich zum 18:18 ausgeglichen“, berichtet die Trainerin. Ihre Mädels hatten bereits in Halbzeit eins zu viele Chancen vergeben. „Das rächt sich dann in der zweiten Hälfte“, befürchtete Kahle und behielt recht. Außerdem sei ihnen laut Kahle viel Härte entgegen gebracht worden, was die Schiedsrichter ihrer Ansicht nach nicht konsequent genug geahndet hätten. „Immerhin noch einen Punkt geholt und wieder ein Spiel geschafft“, freute sich die Trainerin.

SV Garßen-Celle II: Weber, Peschel – Schmidt (1), Sürig (1), M. Schulz (5), Meinert (1), Hustedt (3), K. Schulz (3), Szücs (7), Schönemann, Bühring (1).

MTV Gifhorn –

MTV Post Eintracht Celle

23:31 (15:12)

Gastgeber MTV Gifhorn startete mit einer offensiven Abwehr in die Partie und agierte insgesamt sehr aggressiv. „Dadurch haben sie uns den Schneid abgekauft und wir haben für unsere Verhältnisse zu viele Gegentore kassiert“, erklärte MPE-Spielerin Nicole Forstner. So kam es zur Halbzeitpause zum 12:15-Rückstand der Cellerinnen.

In der zweiten Hälfte spielte MPE nach „einer Ansage“ in der Pause viel besser. „Die Abwehr stand viel besser, wir haben aggressiver verteidigt und eine schnelle zweite Welle sowie gute Tempogegenstöße gespielt“, sagt Forstner. So glich MPE zum 17:17 aus und drehte ab diesem Moment das Spiel zu seinen Gunsten. „Wir freuen uns, dass wir wieder zwei Punkte mit nach Hause nehmen können“, meinte Forstner nach der fairen Partie beim Tabellenletzten in Gifhorn.

Stephanie Sinagowitz

MTV Post Eintracht Celle: Stanke, Michels – Zywicki (3), Bastert (2), Zymmek (12), Skorek (3), Deutsch (2), Hoffmann (3), Grah (5), Schulz (1).

Von Stephanie Sinagowitz