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Lokalsport SVG Celle in der 2. Runde zu Gast beim Zweitligisten SV Union Halle-Neustadt
Sport Sport regional Lokalsport SVG Celle in der 2. Runde zu Gast beim Zweitligisten SV Union Halle-Neustadt
07:05 01.10.2016
Von Uwe Meier
MartinKahle
Celle Stadt

Eine einfache Aufgabe stellt sich dem Celler Erstligisten dabei allerdings nicht. Es war ohnehin schon immer schwer, vom heimstarken Team von der Saale Erfolge mit an die Aller zu bringen.

Natürlich steht ein Bundesligist bei einem Zweitligisten in der Favoritenrolle. Und die scheint angesichts eines Saisonstarts von Halle mit „nur“ 3:3 Punkten auch noch bestärkt zu werden. Doch das soll kein Gradmesser sein.

Celles Trainer spricht zumindest mit großem Respekt vor dem kommenden Gegner. „Die haben schon eine interessante Mannschaft zusammen“, sagt er. „Das wird schon nicht einfach.“ Ganz davon abgesehen, sei man nicht in der Situation, irgendeine Mannschaft unterschätzen zu dürfen. „Insofern verbietet es sich, mit einer falschen Einstellung in das Spiel zu gehen.“ Immerhin hat sich der letztjährige Zweitligavierte in dieser Saison hohe Ziele gesteckt. Nur allzu gern soll in Halle-Neustadt in der kommenden Spielzeit Erstliga-Handball zu sehen sein.

Dieses Mal geht es um den Einzug in die dritte Pokalrunde. Und die will der SVG Celle unbedingt erreichen. „Ja“, bestätigt der Trainer. „Das Spiel will ich unbedingt gewinnen. Zwei Wochen später geht es in der Liga zum Aufsteiger TV Nellingen. Und da möchte ich auf keinen Fall mit einer Niederlage im Gepäck hinfahren“, so Kahle. Das SVG-Team soll sich also Selbstvertrauen und Zuversicht für den weiteren Saisonverlauf holen.

Und so werden die Celler die Aufgabe mit aller Konzentration und in Bestbesetzung angehen. Auch Neuzugang Svenja Kewitz wird dabei sein. Ihr stellt der Trainer erste Pflichtspielminuten im SVG-Trikot in Aussicht. Ein Wiedersehen wird es mit der ehemaligen Cellerin Nadine Smit geben, die inzwischen in Halle ihre Handballschuhe schürt.

„Das wird schon ein besonderes Spiel für mich“, sagt Celles Trainer Martin Kahle und blickt bei dieser Aussage in die Vergangenheit zurück. „Auch aufgrund des Todes von Jochen Niederlüke.“ Denn als das SVG-Team noch in der 2. Liga spielte, gab es diese Paarung in jeder Saison. Jedes Mal beobachtete dabei Niederlüke als Manager die Spiele von der Seitenlinie. „Natürlich ist das nicht leicht. Immerhin habe ich mit Jochen über 20 Jahre lang zusammengearbeitet.“