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Lokalsport SVG Celle muss gegen Ober Eschbach Farbe bekennen
Sport Sport regional Lokalsport SVG Celle muss gegen Ober Eschbach Farbe bekennen
15:20 13.09.2013
Von Uwe Meier
Im DHB-Pokalspiel gegen den SGH Rosengarten agierte die SVG Celle sehr nervös. (Auf dem Bild: Anna-Katharina Loest) Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Der erste Spieltag ist immer ein bisschen Lotterie“, sagt der Coach, „man weiß nie so recht, was dabei herauskommt.“

Beim Start ins Ungewisse kann Hungerecker allerdings auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir haben das vergangene Wochenende zur Regeneration genutzt, um kleinere Blessuren auszukurieren. Alle sind fit“, sagt er. Zudem habe man den ersten ernsthaften Einsatz bereits hinter sich. Damit spielt der Coach auf das Pokalspiel gegen Rosengarten an, in dem das SVG-Team über weite Strecken sehr nervös agiert hatte. Hungerecker hofft, dass die normale Nervosität, die bei den Spielerinnen vor einem Saisonstart herrscht, damit abgelegt wurde. Insofern geht SVG die Aufgabe optimistisch an.

Gleichwohl ist sich der Celler Trainer im Klaren darüber, dass „wir uns schon ziemlich strecken müssen“, um in Bad Homburg erfolgreich bestehen zu können. Zwar hatte Ober Eschbach nach der vergangenen Saison die zweite Liga nur halten können, weil einige Drittliga-Teams ihr Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen hatten. Doch diesen Aspekt will Celles neuer Trainer nicht als Maßstab gelten lassen. „Die jetzige TSG-Mannschaft hat mit dem Team der Vorsaison nur noch relativ wenig zu tun“, so Hungerecker. Damit spielt er auf die zahlreichen Neuzugänge an, die sich der Verein geleistet hat. „Personell hat Ober Eschbach ordentlich zugelegt. Dort hat mehr oder weniger ein kompletter Neustart stattgefunden.“

Am 1. Spieltag der Liga, an dem das SVG-Team spielfrei war, lief der TSG-Motor offenbar noch nicht richtig rund. Immerhin musste man sich bei der SG 09 Kirchhof mit 25:27 geschlagen geben. Nach dem Fehlstart werden die Gastgeberinnen alles daran setzen, vor heimischem Publikum zu punkten. Dementsprechend motiviert wird die TSG gegen Celle zu Werke gehen.

Die Begegnungen gegen Ober Eschbach gehörten aus Celler Sicht in der vergangenen Spielzeit zu den Besonderen. Zum einen war man auch in der Spielzeit 2012/2013 gegen die TSG in die Saison gestartet. Vor einem Jahr gab es vor heimischem Publikum einen 38:30-Erfolg. Das Rückspiel war die erste Partie nach dem Rücktritt das ehemaligen Trainers Martin Kahle. SVG siegte auch da mit 26:23.

Das sind Dinge, die beim SVG Celle nunmehr keine Rolle mehr spielen. Der Blick ist nach vorn gerichtet. Hungerecker sieht seinem ersten Ligaspiel mit der Celler Mannschaft relativ gelassen entgegen. „Ein besonderes Spiel ist das für mich nicht“, sagt er. Es sei allerdings die erste Gelegenheit, zwei Punkte einzufahren. „Und wie in allen 28 Saisonspielen wollen wir auch dieses möglichst effektiv bestreiten.“