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Lokalsport SVG Celle unterliegt bei lockerem Saisonausklang in Berlin
Sport Sport regional Lokalsport SVG Celle unterliegt bei lockerem Saisonausklang in Berlin
22:52 18.05.2014
Von Uwe Meier
Am Ende war das Ergebnis ziemlich egal. Am Ende feierten die Teams von den Füchsen Berlin und das SVG Celle gemeinsam den Aufstieg in die 1. Liga. dort werden sie sich erneut gegenüber stehen. Quelle: Jörg Grünhagen (2)
Berlin

Dass es zum Abschluss eine Niederlage gab, war egal – das Ergebnis war es ohnehin. „Das war drittrangig“, meinte Trainer Christian Hungerecker nach dem 27:32 (11:13) am letzten Spieltag gegen den Meister der 2. Handball-Bundesliga Frauen. „Für uns war es wichtig, dass sich niemand verletzt hat und dass jede Spielerin ihre Einsatzzeiten bekommen hat“, so Hungerecker nach der Partie bei den Füchsen Berlin. „Denn in dieser Besetzung werden wie in Zukunft nicht mehr zusammenspielen.“Dem Spiel in der Hauptstadt war deutlich anzumerken, dass es um nichts mehr ging. Die Platzierungen an der Tabellenspitze waren bereits vor verteilt. Berlin wäre nur noch durch sehr merkwürdige Umstände von Platz eins zu verdrängen gewesen. Dabei hätte der Ligazweite Bad Wildungen selbst bei einer Berliner Niederlage einen Tore-Rückstand von über 40 Toren aufholen müssen. Dass das kaum möglich war, wussten offenbar auch die „Vipers“, die ihre Abschlusspartie gegen Rosengarten deutlich verloren (28:36) und dem Gegner damit den Klassenerhalt schenkten. Absteigen muss neben der TSG Ober-Eschbach und dem TSV Nord Harrislee (keine Lizenz beantragt) die SG 09 Kirchhof.Während in fast jeder Partie des letzten Spieltages wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt vergeben wurden und es ordentlich zur Sache ging, lieferten sich die Kontrahenten in Berlin ein lockeres Spielchen. „Es war ein anständiges Spiel ohne große Härten und den letzten Biss“, urteilte Hungerecker. Sein Team hatte einen ganz guten Start erwischt und lag nach 18 Minuten beim 8:5 mit drei Toren in Front. Dann aber kamen die Gastgeberinnen stärker auf und schafften noch vor der Pause die Wende. Auf beiden Seiten wurde auch nach der Halbzeit viel gewechselt, was für den Spielfluss nicht unbedingt förderlich war. Berlin war dennoch leicht überlegen und baute den Vorsprung bis auf sieben Tore (30:23/55.) aus.Das Spiel war verloren. Enttäuschung herrschte aufseiten der Celler Mannschaft aber nicht. Vielmehr setzte man nach den letzten Spielminuten die Feierlichkeiten zum Aufstieg fort. Erst zusammen kurz mit den Berlinerinnen, dann in einem Party-Bus, der kreuz und quer durch die Hauptstadt kurvte. Gestern Abend kehrte das Team aus Berlin zurück und legt nun eine dreiwöchige Regenerationsphase ein. „Bis nach Pfingsten haben die Mädels frei. Sie sollen einfach mal Pause machen. Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn wir uns mal ein paar Tage nicht sehen“, so Hungerecker. Dann beginnt die Vorbereitung auf die 1. Liga.