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Lokalsport SVG-Minikader beim VfL Oldenburg ohne jede Chance
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22:19 17.02.2010
Von Uwe Meier
Celle Stadt

„Man muss einfach auch mal die Qualität des Gegners anerkennen können. Die strotzen vor Selbstvertrauen“, sagte Celles Trainer Martin Kahle nach der deutlichsten Niederlage der Saison. „Außerdem waren die nach der Niederlage im Punktspiel heiß auf eine Revanche.“

Und so spielten der VfL, der nunmehr seit zehn Pflichtspielen unbesiegt ist und in dieser Zeit auch dem HC Leipzig die bisher einzige Niederlage in der Bundesliga hatte beibringen können, seine Favoritenstellung aus. Nur bis zur 10. Minute konnte die SVG-Mannschaft, die verletzungs- und krankheitsbedingt mit einem Minikader angetreten war, die Partie ausgeglichen gestalten. Doch nach dem 5:5 zog Oldenburg auf und davon.

Nur sieben Feldspielerinnen standen dem Celler Coach zur Verfügung. Neben den verletzten Denise Wichmann, Anna-Katharina Loest und Waleria Galouza fielen auch noch Susanne Büttner und Luisa Grimm auf Grund einer Grippe aus. „Unter diesen Voraussetzungen war es beinahe logisch, dass uns irgendwann die Kraft fehlen würde. Einige Spielerinnen standen 60 Minuten auf der Fläche“, sagte Kahle, der seinem Team trotz der deutlichen Niederlage keinen Vorwurf machen wollte. „Sicher gab es einige Dinge, die so eigentlich nicht passieren sollten. Doch die Mannschaft hat alles probiert.“

Celle hatte den VfL in der Anfangsphase mit einem taktischen Schachzug überrascht und Oldenburgs Angie Geschke in Pressdeckung genommen. Doch dieses Problem bekamen die Gastgeberinnen nach einer Auszeit (10.) in den Griff. Fortan war der Bundesliga-Vierte, der am Sonnabend (19.30 Uhr) zum Punktspiel in der HBG-Halle weilt, tonangebend.

„Eigentlich haben wir gar im Positionsangriff gar nicht einmal so schlecht verteidigt“, meinte Kahle, der allerdings eingestehen musste, dass man während der gesamten 60 Minuten den Oldenburger Gegenstoß nicht unterbinden konnte. Celle hatte sich zwar gute Einwurfmöglichkeiten herausgespielt, war aber immer wieder an den Torhüterin des VfL gescheitert, die anschließend postwendend das Konterspiel einleiteten.

Oldenburg – SVG Celle 35:24 (18:13). VfL Oldenburg: Renner, Surkova – Hetmanek (1), Schirmer (3), Wenzl (8), Burde (2), Kethorn (3), Neuendorf (8/1), Standge (2), Gechke (4), Herr (5/2), Parchina (1).

SVG Celle: Jankovic, Lenz – Comans (6), Valyushek (5), Verschuren (2/2), Antonewitch (4), Steinfurth, Techert (3), Robben (4).

Schiedsrichter: Torsten Brandt / Karsten Veit; Siebenmeter: 4/3 – 3/2 , Strafminuten: 0 – 2.

Torfolge: 1:0 (2.), 3:0 (4.), 4:2 (6.), 5:3 (7.), 5:4 (9.), 5:5 (10.), 7:5 (11.), 8:6 (13.), 10:6 (15.), 11:7 (17.), 14:9 (22.), 14:10 (24.), 16:10 (26.), 17:11 (28.), 18:13 (30.) – 19:14 (34.), 21:15 (36.), 22:16 (37.), 24:17 (39.), 26:19 (41.), 26:20 (42.), 30:20 (46.), 32:21 (48.), 34:22 (56.), 35:23 (58.), 35:24 (60.), 37:24 (60.).