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Lokalsport SVN-Damen krampfen sich zu zwei Siegen
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18:26 16.12.2013
Voller Einsatz für den Erfolg: Madlen Jann-Vaimer (blaues Trikot) brachte gegen das Team Schaumburg viele Bälle zurück ins Spiel. Trainer Rolf Wagner (rechts) beobachtet die Situation gespannt. Quelle: Alex Sorokin
Nienhagen

„Wir haben fünf Punkte geholt, aber das waren echte Krampfspiele. Wir hätten es leichter haben können, wenn wir souverän gespielt hätten“, sagte Wagner erschöpft. Immer wieder hatte er am Spielfeldrand seine Schützlinge angefeuert. Mit 20 Punkten wird der SVN die Weihnachtspause auf Tabellenplatz drei verbringen, bevor es am 11. Januar gegen OT Bremen weitergeht.

Auch wenn der 3:0-Erfolg gegen Schaumburg einen klaren Sieg vermuten lässt, war das erste Spiel alles andere als ein entspannter Durchmarsch. Eine wirkliche Führung baute der SVN gegen den Tabellenachten nicht auf, zu unsicher und wenig konstant war das Spiel. „Wir haben es verpasst von Anfang an Druck zu machen und das Spiel klar zu dominieren. Unser Glück war, dass Schaumburg nicht das stärkste Team der Liga ist“, sagte Wagner. Nur knapp wurde der erste Satz mit 25:21 gewonnen. Besser lief es im zweiten Satz. Die Nienhägerinnen brachten mehr Aufgaben übers Netz und spielten sicherer. Belohnt wurde der Einsatz mit einem 25:15-Satzsieg. Dafür wurde es im dritten Satz wieder denkbar eng. Gegen kämpferische Schaumburger, schrammte der SVN mit 29:27 nur knapp an einer Satzniederlage vorbei, die das Spiel verlängert und den Sieg möglicherweise gefährdet hätte.

Jede Menge Arbeit wartete auch im Spiel gegen die Gäste aus Lüneburg. Wie schon gegen Schaumburg, schafften es die Gastgeberinnen auch hier nicht, das Spiel deutlich zu dominieren. Durch einige gute Angriffsschlägen und erfolgreiche Blockarbeit am Netz legten sie aber immerhin mit 25:20 im ersten Satz erfolgreich vor. Doch mit 23:25 und 26:28 gingen die nächsten zwei Sätze verloren.

Das Spiel drohte zu kippen. Immer wieder verspielte der SVN Führungen von bis zu sechs Zählern. „Das ist sehr ärgerlich und darf uns einfach nicht passieren. Da müssen wir mehr Sicherheit in unser Spiel kriegen“, ärgerte sich Wagner. Mit jeder Menge Kampfgeist verhinderten die Nienhägerinnen mit Erfolgen im vierten Satz (25:14) und im fünften Satz (15:11) eine drohende Niederlage.

SV Nienhagen: Kononova, Müller, Stassny, Gehrke, Behrendt, Kropp, Schulz, Lorenz, Bleikamp, Jann-Vaimer, Schneider, Malessa

Von David Sarkar