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Lokalsport Schlamm und Hindernisse in Hermannsburg: Tough Mudder ist kein Ponyhof
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18:09 05.07.2018
Quelle: Christina Matthies
Hermannsburg

„Seit knapp fünf Wochen laufen die Aufbauarbeiten hier auf Hochtouren“, erzählt Sylvia Brammer vom Hof Severloh. Direkt vor ihrer Haustür zimmern Arbeiter an Hindernissen, deren Namen wie „Block Ness Monster“, „Everest 2.0“ oder „Birth Canal“ den Teilnehmern schon jetzt Tränen in die Augen treiben. „Ich bin froh, dass ich das nicht machen muss“, sagt Brammer. Doch als Zuschauerin kommt auch sie auf ihre Kilometer. „Meine Tochter läuft die große Strecke mit“, erzählt die Hermannsburgerin, die am Ende auch gut zehn Kilometer hinter sich haben wird, wenn sie die Läufer vom Rand anfeuert.

Einer der sich auch auf die Strecke wagt, ist CZ-Mitarbeiter Michael Ottinger und das insgesamt fünfköpfige CZ-Tough-Mudder-Team. „Ich denke wir können was reißen – zumindest die eine oder andere Sehne“, prognostiziert der 28-Jährige. Die CZ-Schlammbeißer werden jedoch nicht auf die 19-Kilometer-Strecke gehen, sondern in der Halbdistanz antreten. Denn bei der Vorstufe zum „richtigen“ Tough Mudder handelt es sich um einen elf Kilometer langen, schlammigen Fun-Run mit 17 spaßigen Teamwork-Hindernissen. Die Eis- und Elektrizitätshindernissen fallen hier weg. Auch für vermeintlich Ungeübte gibt es jetzt also keine Ausreden mehr. Das CZ-Team will natürlich nichts dem Zufall überlassen: „Wir alle haben hart trainiert. Und damit meine ich, wir sind oft zur Süßigkeitenschublade in der Redaktion gelaufen. Da haben wir die meisten Meter gemacht“, erzählt der CZ-Teamführer. Nicht alle Läufer seien sich im Klaren, worauf sie sich eingelassen hätten. „Und das ist vermutlich auch gut so, sonst hätten wir kein Team zusammen bekommen“, orakelt der CZ-Mitarbeiter. Laufen, robben, hangeln, springen und tauchen: Ein bisschen verrückt müssen die Mudder schon sein – und sie haben einen ganz besonderen Freund: den inneren Schweinehund. „Es sind alle gut drauf, nur lachende Gesichter, und wenn sich die Läufer dann gegenseitig helfen, sich die Erschöpften schnappen, sie über die Hindernisse schmeißen und werfen, das ist doch toll“, freut sich Sylvia Brammer.

Am Samstag sind die Mudder in der Zeit von 8 Uhr bis circa 17 Uhr unterwegs und starten im 15- Minuten-Takt, am Sonntag gehen die Ersten um 9 Uhr auf die Strecke und gegen 16 Uhr sollen alle Läufer im Ziel angekommen sein – hoffentlich.

Eine Online-Registrierung für die Teilnahme ist bis heute Abend möglich. Kurzentschlossene können sich am Event-Tag noch direkt vor Ort anmelden, der Ticketpreis liegt dann bei 120 Euro pro Person. Für Zuschauer sind Tickets online (toughmudder.de) zum Preis von 10 Euro vorab oder an der Tageskasse für 15 Euro erhältlich.

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