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Lokalsport Schlusslicht Hermannsburg erneut Außenseiter
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16:39 19.11.2010
Celle Stadt

TuS Bergen will in der Handball-Landesliga der Männer seinen Spitzenplatz verteidigen. In eigener Halle gegen SV Teutonia Uelzen-Salzwedel sollte das am Sonnabend um 19.30 Uhr möglich sein. TuS Hermannsburg steht bereits um 19 Uhr in der Örtzetalhalle vor der schweren Aufgabe gegen TuS Jahn Hollenstedt. Der Rest der Celler Teams geht auf Reisen. Der VfL Westercelle will beim MTV Eyendorf II auswärts überzeugen. Und auch die HSG Wathlingen/Adelheidsdorf ist bei der HG Winsen/Luhe alles andere als chancenlos. Für den SV Altencelle dürfte es gleichzeitig bei HV Lüneburg wenig zu erben geben,

TuS Bergen – SVT Uelzen/S. (Sonnabend, 19.30 Uhr). Nach dem überzeugenden Sieg in Dannenberg und dem tollen Unentschieden gegen Lüneburg darf sich Bergen jetzt nicht ausruhen, geschweige denn den Gegner unterschätzen. Allerdings scheint die Teutonen-Herrlichkeit vorbei, denn die Sachen-Anhaltiner liegen auf mit 2:14 Punkten auf dem vorletzten Platz und befinden sich in akuter Abstiegsnot. Zudem ist SVT nicht sonderlich auswärtsstark und musste zuletzt immer wieder auf Leistungsträger wie Linkshänder Michael Schulze oder Ronny Schlawin verzichten. Dennoch muss Bergen bei der Sache sein, weiß auch Coach Uwe Lehmann.

TuS Hermannsburg – TuSJ Hollenstedt (Sonnabend, 19 Uhr). Am Tabellenende angekommen ist Hermannsburg. Der Trainer in Urlaub, die Mannschaft am Boden und jetzt kommt mit dem Sechsten ein Team mit absoluter Perspektive nach oben. Der Gegner wird nicht nur von Ex-Nationalspieler Klaus Gruner trainiert, sondern spielt auch einen enorm schnellen Ball. Zudem verlor der Gast das letzte Mall im September in Bergen, blieb dann fünfmal in Folge ungeschlagen. Das dürfte schwer werden für TuS.

MTV Eyendorf II – VfL Westercelle (Sonnabend, 19.15 Uhr). „Es wird Zeit, dass wir auch in der Fremde ein Zeichen setzen“, betont VfL-Linksaußen Michael Dümeland. Dabei sieht er die schlechte Bilanz bei den Auswärtsspielen des VfL. „Unsere Ausbeute ist dabei fast unterirdisch.“ Sieht man mal vom Saisonauftakt „in Altencelle“ ab.

Die Mannschaft fährt aber trotzdem mit positiver Einstellung zur Verbandsliga Reserve um Routinier Stefan Schenzel. Das Spiel gegen Eschede hat gezeigt, dass der VfL auch in der Abwehr fighten kann, darüber in den Gegenstoß kommt und leichte Tore erzielt. „Gelingt es, diese Erkenntnisse mit auf die Reise zu nehmen, dann sollte mit mannschaftlicher Geschlossenheit schon etwas möglich sein“, glaubt auch Coach Volker Bütepage.

HV Lüneburg – SV Altencelle (Sonntag, 17 Uhr). Ohne große Hoffnung fährt Altencelle nach Lüneburg. Beim Zweiten ist der SVA absoluter Außenseiter. Was auch Altencelles Leistungsträger Andreas Fieker so sieht. „Die Lüneburger gehören ja mit zu den Favoriten, da müssen wir mal sehen, wie es läuft. Wir wollen uns da möglichst gut verkaufen.“ Abzuwarten bleibt, in welcher Besetzung der SVA antreten kann, denn da ergeben sich vor allem auswärts immer mal kurzfristige Probleme.

HG Winsen/L. – HSG Adelheidsdorf/Wathlingen

(Sonntag, 17 Uhr). So was wie die „Wundertüte“ der Liga ist Winsen. Beispiel: Sieg gegen Westercelle, Niederlage gegen Altencelle. Letzterem Lokalrivalen wollen sich die Wathlinger aber gleichtun. „Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen“, betont Betreuer Guido Zobiack. Erfreulich: Bis auf den Langezeitverletzten Carsten Karl tritt die Mannschaft komplett an und vermeldet sogar Verstärkung: Aus Großburgwedel stieß der 20-jährige Lukas Blume zum Team – ein deckungsstarker Linkshänder. Und so was hilft bekanntlich immer.

Von Stefan Mehmke