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Lokalsport Schoenemann stark bei Garßen III / Lachte-Lutter II verpfiffen
Sport Sport regional Lokalsport Schoenemann stark bei Garßen III / Lachte-Lutter II verpfiffen
18:22 13.01.2014
Garßens Spielertrainerin - Sabrina Bühring setzt zum - Wurf an. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

HSG Adelheidsdorf/W. –

HSG Heidmark II

26:23 (16:10)

„Entgegen allen Erwartungen haben wir von Anfang an konzentriert und schnell gespielt“, freute sich Gesine Meinheit. Schnell führte der Gastgeber 4:0. Die Abwehr stand super, Tine Hoffmann und Isabell Dubowy trafen nahezu mit jedem Torwurf und hinten hielt Sonja Stanke in Bestform. Zu keiner Zeit war der Sieg in Gefahr, Wathlingen führte sogar mit acht Toren. Die letzten zehn Minuten waren aber wieder typisch: Heidmark gab nochmal richtig Gas, das Timm-Team traf plötzlich nur noch Holz und gewann am Ende „nur“ mit drei Toren Unterschied gewonnen.

Tore für Wathlingen: Dubowy (8), C. Hoffmann (5), M. Schulz, Schlote (je 3), V. Beiersdorf, Falk (je 2), Gallasch, M. Klein, Retzlik (je 1).

TuS Oldenstadt –

TSV Wietze

14:21 (8:11)

Es war eigentlich wie immer in den vergangenen Wochen: Obwohl der Tabellenführer in der ersten Halbzeit ständig führte, spielte die Mannschaft schwach und pomadig. Die Chancenauswertung war mies, das Umschalten von Abwehr auf Angriff nicht vorhanden.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich trotz einer Abwehrumstellung zunächst nichts. In der 45 Minute fiel dann sogar der Ausgleichstreffer der ersatzgeschwächten Gastgeberinnen. Erst jetzt begannen die Schoppmann-Schützlinge zu kämpfen, boten noch starke 15 Minuten. Der Abwehrmittelblock Cramme/Kleinert stand nun sicher und war der Garant für einen 8:1-Zwischenspurt. „Wir können uns diese unterschiedlichen Halbzeiten bei Auswärtsspielen nicht mehr erklären“, so Coach Heiko Schoppmann.

TSV-Tore: Häring (9), Obieglo (5), Lauber (3), Cramme (2), Beverung, Slopianka (je 1).

SV Garßen-Celle III –

HV Lüneburg II

26:21 (13:12)

„Wir haben etwas gebraucht, nach der Handballpause ins Spiel zu finden und zahlreiche Möglichkeiten ausgelassen“, wunderte sich Spielertrainerin Sabrina Bühring. Überragend war diesmal Nina Schoenemann, die immer wieder die Zügel in die Hand nahm, die Mannschaft immer wieder nach vorne peitschte. Ebenfalls toll: die Super-Torwartleistung von Tina Stumpf. „Gerade in solchen Spielen sieht man wieder, was ihr für eine geile Gruppe seid“, freute sich Bühring.

SVG-Tore: Schonemann (10), D. Schmidt (7), K. Heider (3), Hilpert, S. Neumann, Bühring (je 2).

SG Luhdorf/S. –

HSG Lachte-Lutter II

27:25 (10:12)

Torfrau Claudia Grupe musste krankheitsbedingt morgens absagen, so stand Petra Colditz im Tor. Erst nach zehn Minuten kam die HSG ins Spiel, setzte sich auf 11:7 nach 22 Minuten ab. Die Gastgeberinnen profitierten vor der Pause von den einseitigen Siebenmeter-Entscheidungen (9/3) der Schiedsrichter und verkürzten auf 10:12. „Da fragt man sich, warum man eigentlich zu so später Stunde noch in den Kreis Harburg fährt, wenn dir die Schiedsrichter keine Chance geben“, sagte der frustrierte Trainer Heinfried Kuers nach dem Spiel zur „Nachbarschaftshilfe“ der Schiedsrichter aus Ashausen.

Tore für Lachte: Wiczorek (8), Winkelmann (6), L. Klein, Darkow (je 4), And. Colditz (2), W. Müller (1).

Von Stefan Mehmke