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Lokalsport "Schwarze Löwen" fressen Celler "Herzöge" mit Haut und Haar
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19:22 15.06.2016
Göttingen

GÖTTINGEN. Der Regionalliga-Absteiger aus Celle fand von Beginn an nicht ins Spiel und befand sich bereits nach 15 Minuten mit drei Toren im Rückstand. Kurz vor der ersten Drittelpause wurde Dukes-Stürmer Patrick Otte per Check gegen das Knie unsanft von den Beinen geholt und musste sich den Rest des Spiels verletzungsbedingt von der Tribüne aus anschauen. Die aus dem Foul resultierende Fünf-Minuten-Strafe nutzten die Herzöge prompt. Mathias Meczurat verkürzte noch vor der Pause, Benjamin Weseloh erzielte kurz nach Wiederanpfiff sogar den Anschlusstreffer.

Kaum waren die Lions wieder komplett, hagelte es jedoch Torschüsse am laufenden Band. Torhüterdebütant Marcel Schwarze wurde unter Dauerbeschuss gestellt, parierte mehrfach glänzend, hielt aber letztlich der Vielzahl an Schüssen nicht stand. In der 34. Minute und nach elf Gegentoren erlöste Teamleiter Bastian Ringler den Neueinsteiger und ersetzte ihn durch Dennis Jahn, der das Drittel ohne Gegentor zu Ende brachte.

Im Schlussdrittel musste allerdings auch er achtmal hinter sich greifen. Die zwischenzeitlichen Tore von Ringler, Weseloh, Gero Bierenbrodt, und Christoph Pralle gefährdeten den Sieg der Göttinger nicht im Geringsten.

Dass die Black Lions gefährlich sein können, wusste man auch in Celle. Schließlich setzten sich die Favoriten bereits gegen Wolfsburg (10:0) und Mandelsloh (11:2) mit ebenso deutlichen Ergebnissen durch. Teamleiter Ringler ist vor allem verärgert über die Moral seiner Mannschaft, fordert aber zum Blick nach vorn auf: „Wir haben viel zu früh die Köpfe hängen lassen. Wir müssen das Spiel abhaken und uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren, mehr kann man im Moment nicht machen."

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt