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Lokalsport Schwierige Situation beim TuS Bergen
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18:38 02.11.2017
Von Uwe Meier
Bergen Stadt

Bergen. Haupttorschützin Louise Ringert, die 54 der bisherigen 143 Berger Tore erzielt hat, ist nach ihren roten Karten am vergangenen Spieltag für zwei Partien gesperrt worden, Katharina Harms befindet sich im Urlaub auf Kuba, der Einsatz von Charlotte Rodehorst ist ungewiss und Janice Bremer geht angeschlagen in das anstehende Duell in Bad Nenndorf. „Gute Voraussetzungen sehen schon anders aus“, meint ein angesichts der angespannten Situation leicht genervter Blancbois.

Und das dann noch vor einer richtungsweisenden Partie. „Es ist schon wichtig, dass man von dort etwas Zählbares mitbringt“, meint Bergens Trainer beim Blick auf die Tabelle. Dort rangiert die HSG mit 3:11 Punkten auf dem zwölften Platz. TuS Bergen, der es im bisherigen Saisonverlauf mit nahezu allen Spitzenteams zu tun bekommen hatte, steht mit nur einem Pluspunkt mehr auf dem Konto auf Platz zehn. Nunmehr treffen die Grün-Weißen in den noch anstehenden fünf Begegnungen im Jahr 2017 mit Schaumburg, MTV VJ Peine, HSG Heidmark, VfL Wolfsburg und MTV Tostedt fast ausschließlich auf Gegner, die eher im unteren Teil der Tabelle erwartet werden. Da müssen unbedingt Punkte her, will man nicht in den gefährlichen Abstiegsstrudel hineingezogen werden.

Dessen ist sich Blancbois bewusst und hofft auf eine Trotzreaktion des Teams. „Ich hoffe, dass alle bereit sind, endlich aus der Höhle zu kriechen, um es gemeinschaftlich anzupacken“, sagt er und nimmt seine Spielerinnen in die Pflicht: „Ich erwarte, dass alle Vollgas geben.“ Gegen die HSG setzt er auf eine starke Defensive, aus der das Berger Team vermehrt über Kontertore zum Erfolg kommen will. Mit dem Torewerfen aus dem Positionsspiel heraus hatten sich die Bergerinnen zuletzt ziemlich schwer getan.