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Lokalsport Sieg gegen Siek für TuS Celle 92: Ein Essen als Lohn für harte Arbeit
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16:21 31.10.2016
Von Oliver Schreiber
Spitzenspieler Philipp Floritz gewann erstmals beide Einzel fürden TuS Celle 92 und hatte damit entscheidenden Anteil am Erfolg. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Es war der vierte Sieg im vierten Spiel. Die Celler untermauerten damit ihre Aufstiegsambitionen und sind als einziges Team in der Liga noch verlustpunktfrei. Der Sprung an die Tabellenspitze blieb den 92ern verwehrt, weil der TTC GW Bad Hamm einen Pluspunkt mehr auf dem Konto hat – aber auch schon einmal öfter an der Platte war.

TuS musste – wie erwartet – hart für die beiden Punkte kämpfen. Nach den beiden Doppeln stand es 1:1. Das Europameister-Duo Tobias Hippler und Nils Hohmeier bot gegen Sieks asiatisches Spitzendoppel Yansheng Wang/Doyup Kim eine starke Leistung und gewann in vier Sätzen. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße. Philipp Floritz und Yannick Dohrmann blieben hinter den Erwartungen zurück und unterlagen Patrick Khazaeli/Daniel Cords glatt mit 0:3.

Celles Spitzenspieler Floritz zeigte aber dann, warum er verpflichtet wurde. Der 24-Jährige bezwang Abwehrspezialist Kim mit 3:1. Mit demselben Resultat behielt auch Hippler gegen den 56-jährigen Altmeister Wang die Oberhand.

Hohmeier schloss sich den beiden Celler Akteuren aus dem oberen Paarkreuz an und schlug Khazaeli trotz verlorenem ersten Satz ebenfalls in vier Durchgängen. Dohrmann musste hingegen gegen Cords eine knappe Niederlage hinnehmen, obwohl er im Entscheidungssatz schon mit 5:2 geführt hatte.

Mit einer 4:2-Führung im Rücken platzte dann bei Floritz, der im bisherigen Saisonverlauf etwas hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben war, endgültig der Knoten. Mit einem letztlich ungefährdeten 3:1-Erfolg gegen Wang holte er erstmals zwei Einzelpunkte für Celle.

Angepeitscht von den eigenen Fans hatte Hippler nun die Chance, den Sack zuzumachen. Doch er unterlag gegen Kim in fünf Sätzen. Dafür sprang dann Hohmeier in die Bresche. Er schoss Cords in den ersten beiden Sätzen regelrecht ab und gestattete ihm nur vier Punkte (11:1, 11:3). Doch der Schleswig-Holsteiner fand in die Partie zurück und entschied die nächsten beiden Durchgänge für sich. Der entscheidende Satz verlief dramatisch, Hohmeier hatte schließlich mit 12:10 das bessere Ende für sich, blieb somit ungeschlagen und tütete den Gesamtsieg ein. „Ich habe am Liveticker mitgezittert. Die Ergebnisse sprechen für sich. Eine hervorragende Leistung von den Jungs“, meinte Coach Frank Schönemeier, der zeitgleich als Landestrainer beim Top-48-Turnier der Jugendlichen in Preetz im Einsatz war.

Beim nächsten Heimspiel am 13. November gegen den TSV Schwarzenbek können die Celler mit einem Sieg endgültig die Tabellenspitze erklimmen. Auch dann winkt wieder ein schönes Essen. Der Teammanager wird sich nicht lumpen lassen...