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Lokalsport Sieg gegen Wietze: War das Altencelles Meisterstück?
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16:06 23.04.2018
Kein Durchkommen für Altencelles Mareike Kinder. Sie wird von Wietzes Andrea Obieglo (links) und Katrin Häring in die Mangel genommen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

TSV Wietze

27:24 (14:11)

Konsequent und entschlossen – so ist der SV Altencelle vor rund 400 Zuschauern ins Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten TSV Wietze gegangen. „Wir haben den besten Liga-Angriff unter Kontrolle gebracht“, jubelte SVA-Coach Thorsten Dralle. Über die Deckung und Abwehr hat der SVA gleich zu Beginn des Spiels die Führung übernommen. Doch mit dem 7:7- Ausgleich (14.) kämpfte sich Wietze zurück und es sollte bis zur Pause mit einer Drei-Treffer-Führung des SVA ein enges Spiel werden.

In der zweiten Halbzeit setzte sich der temporeiche Angriff der Altenceller durch. „Wir haben unsere erste und zweiten Welle optimiert“, so Dralle. Bisweilen setzte sich der SVA mit sechs Treffern nach zwei verwandelten Siebenmetern von Britta Lehnhoff zum 20:16 (44.) ab.

„Wir waren nicht energisch genug in der Abwehr“, sagt TSV-Trainer Heiko Schoppmann. In den letzten zehn Minuten drehte Wietzes Tormaschine Kristin Skorek noch einmal richtig auf und brachte ihr Team auf zwei Treffer heran. Doch letztendlich hat sich die gute Abwehrarbeit des SVA ausgezahlte. „Wer ein Spitzenspiel gewinnen will, muss überragende Leistung bringen. Der Sieg für den SVA geht in Ordnung“, sagt Wietzes Coach Schoppmann. Zwei Spieltage vor Saisonende scheint das Rennen um Meisterschaft und Aufstieg zugunsten Altencelles gelaufen zu sein. Zumal Wietze zumindest auf dem Papier mit Garßen und Embsen das schwierigere Restprogramm hat.

SV Altencelle: Cruse – Lehnhoff (4/2), Gerberding (3), Kinder (4), Verschuren (7/1), Sina Gadau, Makenthun (2), Sarah Gadau (3), Laukart (2), Podrenek (1), Heinrich (1), Grimm, Möller.

TSV Wietze: Mohring – Häring (4), Obieglo, Schulte, Bussmann, Baumgart, Kropp, Wolter, Kleinert (1), Skorek (14/4), Cramme, Cohrs (4), Lauber (1).

MTV Embsen SV –

Garßen-Celle II

27:12 (12:4)

„Das war ein Totalausfall“, sagt SVG-Trainer Felix Michelmann. Beim Tabellendritten aus Celle wollte gegen Verfolger MTV Embsen nichts so richtig funktionieren. In der Abwehr und im Angriff zu unaufmerksam, hat sich die SVG zu schnell ihrem Schicksal ergeben. Lediglich einen der fünf Siebenmeter verwandelte der SVG. „Die Torhüterinnen haben ihre normale Leistung gebracht, aber ansonsten lief nichts zusammen.“ Mit der 27:12-Niederlage muss die SVG nun ihren Tabellenplatz an den MTV abgeben.

SV Garßen-Celle II: Körner, Peschel – Mummert (2), Tegen (1), Wagner (1/1), Danz (3), Zymmek, Minskowski (1), Bartlau (2), Diederichsen (2).

HV Lüneburg –

TuS Oldau-Ovelgönne

23:12 (10:6)

Nur zwei Heimspiele verloren, die Bilanz der Lüneburger ließ nichts Gutes für den Aufsteiger aus Oldau-Ovelgönne hoffen. „Wir haben das Spiel unnötig von der 25 bis zur 40 Minten weggegeben“, sagt TuS-Trainer Frederik Hövermann. Einen mentalen Knackpunkt erlitt der Aufsteiger beim 6:5 (18.) durch einen verwandelten Siebenmeter der Heimmannschaft und einer Zwei-Minuten-Strafe für TuS-Spielerin Mandy Ringert. „Danach haben wir nichts mehr auf die Reihe bekommen“, so Hövermann. Währen hinten die Tore fielen, fehlte auch im Angriff die Durchschlagskraft. „Eigentlich wollte wir unter zehn Toren Differenz bleiben, aber viel war in dem Spiel nicht drin.“

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (8/4), Ringert, A. Dümeland (1), L. Dümeland (2), Fieker (1), Herzig, Ivanova, Schröder, Maya, Gietz.

HG Winsen (Luhe) –

HSG Lachte-Lutter

22:26 (13:12)

Im Angriff viele Fehler und Einzelaktionen nicht erfolgreich, es war keine Glanzleistung, die das Team der HSG Lachte-Lutter auf die Platte brachte – aber es führte zum Erfolg. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit zu sehr unter Druck setzen lassen“, sagt HSG-Trainer Holger Heinrich. Ein Hin-und-her zwischen Rückstand und Ausgleich kennzeichnete den Beginn der Partie. Mit Wiederanpfiff bäumte sich die HSG auf und kam über die Außenpositionen. Über links polierte Alina Winkelmann ihre Torbilanz auf, während über die rechte Seite Ines Wottschel zum Torerfolg führte.

HSG Lachte-Lutter: Grüne – Wottschel (4), Petra Colditz (2), Friedhoff (3), von Steuber, Winkelmann (6), Hahlbohm, Weber (4/2), Heuer, Darkow, Andrea Colditz (1), Annabell Colditz (6).

Die U19 II des VfL Westercelle hat vom Ausflug nach Lüneburg drei Punkte mitgebracht. In der U16-Landesliga überholte die SG MTV Eintracht/TuS Celle FC mit einem Heimsieg den VfL Westercelle, der dem Tabellenführer unterlag. Am Dienstag kommt es zum Derby der beiden punktgleichen Mannschaften. Die schwarz-gelbe U15 bleibt nach einer Auswärtsniederlage 2018 punktlos.

22.04.2018

„Die Luft ist raus“, sagt Dominik Blancbois (Foto). Der Trainer der Oberliga-Handballerinnen des TuS Bergen musste gestern mitansehen, wie sich seine Mannschaft beim Tabellenvierten HSG Heidmark mit 41:16 (21:8) aus der Thormarcon-Arena in Dorfmark schießen ließ. „Das Ergebnis fiel ein bisschen zu deutlich aus, aber ich bin nicht sauer auf die Mädels“, so Blancbois, der nach der Saison sein Traineramt beim so gut wie feststehenden Absteiger niederlegen wird.

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Heiko Hartung 22.04.2018

Ob es an der tiefstehenden Sonne lag, der Überraschung des MTV-Torhüters oder einfach an Niklas Pautschs guter Schusshaltung – als der Offensivspieler der Westerceller U19 eine Ecke von der rechten Seite direkt verwandelte, ging ein Raunen über den Westerceller Sportplatz. Beim 2:0 im ausgerufenen „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den MTV Treubund Lüneburg fiel eine Menge Ballast von den VfL-Schultern. Der VfL gewann in der Niedersachsenliga mit 3:0 (2:0) gegen den direkten Konkurrenten und verschafft sich mit einem Sprung auf Rang acht etwas Luft im Tabellenkeller.

22.04.2018