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Lokalsport Sonntägliche Lethargie bei TuS Bergen
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18:48 27.03.2017
Tim Brodde machte das Spiel gegen Winsen/Luhe mit seinem Tor kurz vor der Pause noch einmal spannend. Bergen verlor dennoch mit 22:26. Quelle: Michael Schäfer
Winsen (Luhe)

Auswärts ist die Luft beim TuS Bergen einfach raus. Die Mannschaft kam schon ganz schwer in Gang, lief nach dem 4:4 schnell einem 8:4-Rückstand hinterher. Dabei tanzte das Niveau des Spiels Limbo, mit Landesliga hatte das phasenweise nichts zu tun. Und dennoch: Kurz vor der Pause erzielte Tim Brodde sogar die 11:10-Führung, doch nach der Pause wirkte Bergen wieder müde.

„Winsen konnte nicht – und wir wollten wohl nicht“, sagte TuS-Spielertrainer Dominik Blancbois kopfschüttelnd. Er vermutete dahinter eine sonntägliche Lethargie seiner Mannschaft und die fehlende Geschwindigkeit in sämtlichen Abläufen. Den ausgedünnten Kader, der nach Winsen gereist war, wollte er jedoch nicht als Entschuldigung geltend machen, wenngleich einige der übriggebliebenen Spieler angesichts der hohen Saisonbelastung einfach platt waren.

„Nichtsdestotrotz darf man sich so nicht präsentieren. Mit unseren vielen, einfachen Fehlern luden wir Winsen leider immer wieder zum Torewerfen ein“, kommentierte Blancbois das Spiel. Dabei sah es zwischenzeitlich nicht so schlecht für die Berger Handballer aus, denn nach dem 15:18-Rückstand kam Bergen nochmals zurück und Niklas Pechmann erzielte sieben Minuten vor dem Ende das 20:20. Aber als dann noch zu allem Überfluss Haupttorschütze Wilken Rodehorst verletzt ausschied, war das Spiel dann doch gelaufen. „Vielleicht sollten wir nur noch Heimspiele absolvieren. Da läuft es wesentlich besser“, sagte Blancbois.

TuS Bergen: Brandl, T. Schack, Libera – Brodde (3/2), J. Schulz (3), Rodehorst (6), Blancbois (5), Heins, Jabangwe (2), Pechmann (2), Hohls (1).

Von Stefan Mehmke