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Lokalsport Spielerin vom TSV Wietze macht 20 Tore
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04:09 21.02.2018
Wietze

„Ich konnte das nach dem Spiel zuerst gar nicht glauben“, freut sich Skorek. Ihre Mannschaftskameradinnen beglückwünschten sie nach der starken Leistung in der Kabine. Doch erst nachdem sie einen Blick auf den offiziellen Spielbericht geworfen hatte, realisierte sie, was ihr da gelungen war. „Im Spiel ist man ja voller Adrenalin und auch danach freut man sich erst einmal über den Sieg und nicht über die eigene Leistung“, so Skorek. Deshalb brauchte sie einen Moment. Doch dann war die Freude groß.

Fast im Alleingang hat sie den MTV auseinandergenommen. „Die haben es nicht geschafft, sie zu stoppen“, sagt TSV-Trainer Heiko Schoppmann. Im Gegensatz dazu wollte der 29-jährigen Rückraumspielerin an diesem Tag nahezu alles gelingen. Bereits in der 4. Minute eröffnete sie ihre „One-Woman-Show“, die sie in der 60. Minute mit dem letzten von insgesamt sieben Siebenmetern beendete. Alle davon hat sie verwandelt. Ihre Nerven hielten bis zum Schluss.

„Das war das erste Mal in meiner Karriere, dass mir so etwas gelungen ist“, so Skorek, die bereits mit fünf Jahren mit dem Handballspielen begonnen hatte. Während der Partie spielte sie sich in einen Rausch. Ein Treffer nach dem anderen versenkte sie im Tor der Eyendorferinnen. Und es wäre sogar noch mehr drin gewesen, sagt Schoppmann: „Drei Konter hatte sie noch vergeben.“ Angesichts ihrer zahlreichen Treffer viel das jedoch kaum ins Gewicht.

Außerdem konnte sich Skorek auch voll und ganz auf ihre Mitspielerinnen verlassen, die ihr zu dieser Ausnahmeleistung verholfen haben. „Ohne die Mannschaft gewinnt man kein Spiel“, so Skorek. Insbesondere die Abwehr der Wietzerinnen habe in der zweiten Halbzeit super gespielt. Und auch der Angriff bestand nicht ausschließlich aus der überragenden Skorek. Auch ihre Mannschaftskollegin Corinna Cohrs zeigte sich in glänzender Form. Ihr gelangen immerhin acht Treffer im laufenden Spiel. „Hätte die auch noch so viele Siebenmeter gehabt, hätten wir noch so einen Spitzenwert“, sagt Schoppmann, der damit die Leistung von Skorek jedoch nicht schmälern will. „Das war super.“ Sie sei ohnehin in guter Form und liefere zuverlässig ihre zehn Treffer pro Spiel.

Und manchmal, wenn die Bedingungen es zulassen, dann komme es eben auch mal zu so einer Spitzenleistung. „So ist Handball“, sagt Schoppmann. Skorek wird dieses Spiel auf jeden Fall in Erinnerung bleiben. „Sowas macht man nicht jeden Tag“, so die Rückraumspielerin.

Sie hofft, dass es auch in der kommenden Partie am Freitag wieder gut läuft. Insbesondere, da dann der SV Altencelle (20 Uhr) zum Derby in die Wietzer Sporthalle kommt.

Die Lumberjacks des TuS Eicklingen beklagen derzeit in der Basketball-Bezirksliga eine Negativserie. Seit drei Spieltagen wartet das Team auf ein Erfolgserlebnis. Am 12. Spieltag gab es gegen SV Adler Hämelerwald mit 64:76 die nächste Niederlage. Dadurch rutschte das TuS-Team, das zwischenzeitlich auf eine vordere Platzierung gehofft hatte, auf den achten Tabellenplatz ab.

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Freude bei der Celler Tennisvereinigung. Getrübte Stimmung beim VfL Westercelle. Während die CTV-Damen in der Landesliga mit dem fünften Sieg im fünften Spiel den Oberliga-Aufstieg perfekt gemacht haben, herrschte beim VfL leichte Katerstimmung. Die erste Mannschaft musste in der Oberliga eine 1:5-Heimniederlage gegen HTV Hannover hinnehmen. Die zweite VfL-Mannschaft reiste krankheitsbedingt mit nur drei Spielerinnen zum Auswärtsspiel beim TC Blau-Weiß Delmenhorst und unterlag glatt mit 0:6.

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Als beim Top-12-Bundesranglistenturnier der Jungen in Barleben (Sachsen-Anhalt) die Siegerehrung durchgeführt wurde, konnte Cedric Meissner seine Gefühlslage nicht exakt beschreiben. Auf der einen Seite freute sich das Tischtennis-Talent des TuS 92 Celle darüber, hinter Fanbo Meng vom Drittliga-Konkurrenten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell den zweiten Platz belegt zu haben. „Damit hatte ich mein Ziel, unter die ersten Drei zu kommen, erreicht. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht, denn es war mehr möglich.“

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