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Lokalsport Spitzenreiter TSV Wietze sieht sichnciht als Favorit
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16:05 24.01.2014
Wietzes Andrea Obieglo sieht dem Derby in Wathlingen skeptisch entgegen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

HSG Adelheidsdorf/Wathlingen –TSV Wietze(heute, 17 Uhr)

Aus Sicht der Gastgeberinnen wäre alles andere als ein Wietzer Sieg eine Sensation. Torfrau Sonja Stanke fehlt, Kathi Friedhoff leider auch weiterhin. „Unser Ziel ist, einfach nicht so abzuloosen wie beim 14:24 im Hinspiel. Dennoch freue ich mich auf das Spiel, denn ich habe mit sechs Wietzerinnen vorher in Garßen zusammengespielt“, so Wathlingens Gesine Meinheit.

Überraschenderweise nimmt TSV-Trainer Heiko Schoppmann die Favoritenrolle nicht an. Denn: „Wathlingen hat einen guten Trainer, die sind immer für eine Überraschung gut und werden versuchen, die Niederlage von letzter Woche mit einem Sieg schnell zu vergessen.“ Wietze habe zwar alle Spielerinnen dabei, doch seine Mannschaft spiele einfach nicht konstant über 60 Minuten. Und so kommt Schoppmann zu folgendem Schluss: „Wathlingen ist leicht favorisiert als Heimmannschaft und wir werden versuchen, erstmal wieder Linie in unser zerfahrenes Spiel zu bekommen.“

SV Garßen-Celle III –MTV Ashausen-G. II(heute, 16 Uhr)

Die SVGerinnen freuen sich riesig auf das Spiel in eigener Halle. „Wir wollen die Punkte unbedingt behalten“, sagt Spielertrainerin Sabrina Bühring. Allerdings ist sie gewarnt. Denn zuletzt gewann der Gast gegen Wathlingen 23:15. Dennoch: Das Hinspiel gewann Garßen beim Schlusslicht gleich mit 31:16.

TSV Nettelkamp –HSG Lachte-Lutter II(heute, 17 Uhr)

„Das wird ein sehr schwieriger Samstag für uns“, befürchtet HSG-Trainer Heinfried Kuers. Nicht nur, dass die erste Damen zeitgleich spielen, sondern auch die Jugend tritt eine Stunde vorher in Clenze an. Dadurch ist „LaLus“ Personaldecke sehr dünn. Kuers hofft auf die Stand-by-Spielerinnen und in der zweiten Halbzeit auf die A-Jugendlichen. Denn: Nettelkamp ist besonders zu Hause schwer zu spielen und hat gegenüber der HSG einen nicht unerheblichen Größenvorteil. Die drei Schwestern Städing, die das Kernstück der Gastgeberinnen bilden, gilt es aus dem Spiel zu nehmen. Es wird keine leichte Aufgabe für den Restkader, den 32:21-Hinspielsieg zu wiederholen.

Von Stefan Mehmke