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Lokalsport Spitzenreiter ohne Blöße
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14:55 05.03.2012
Von Uwe Meier
Handball-Landesliga Frauen: HSG Lachte-Lutter (blau)- TuS Bergen Quelle: Peter M¸ller
Lachendorf

In der Handball-Landesliga Frauen gab es am 16. Spieltag im Celler Kreistreffen einen klaren 28:18 (12:9)-Heimsieg von Spitzenreiter HSG Lachte-Lutter über den Tabellenfünften TuS Bergen. Die Colditz-Truppe zeigte sich damit für das Meisterschaftsfinale am kommenden Sonnabend beim Zweiten TuS Jahn Hollenstedt gut gerüstet.

Der Tabellenführer erwischter einen optimalen Start. Durch vier Treffer von Annabell Colditz führte er bereits nach fünf Minuten mit 4:1. Prompt kam die taktische Variante der Gäste, die HSG-Torjägerin in Pressdeckung zu nehmen. Das hatte Erfolg. Denn die Colditz-Truppe hatte anschließend erhebliche Probleme im Angriffsspiel. Die Grün-Weißen mischten nun munter mit und gingen über 5:5 (13.) sogar mit 8:6 (22.) in Front.

Die obligatorische Bergener Schwächephase vor der Pause nutzten die Gastgeberinnen zur verdienten 12:9-Führung zur Halbzeit. HSG-Routinier Petra Colditz schaffte e simmer wieder gut, die Kreise von TuS-Torjägerin Sabrina Stieber erfolgreich einzuengen.

Mit einem Aufreger begann die zweite Halbzeit. Bei einer Angriffsaktion wurde Stieber recht rustikal von der HSG-Abwehr gestoppt. Sie konnte nicht mehr in die Partie eingreifen und war anschließend nur noch Zuschauer von der Bank.

Der Tabellenerste bestimmte das Treffen nun nach Belieben und erhöhte den Vorsprung auf 16:11 (37.). In dieser Phase gab es bei der Colditz-Truppe bei zahlreichen Konterangriffen allerdings erhebliche Abschlussschwächen. Bergen zeigte sich kämpferisch, gestaltete die Begegnung beim 16:14, 17:15 bis zum 18:15 (45.) offen.

Die Schlussphase gehörte dann dem dominierenden Spitzenreiter, der über 23:17 (52.), 26:18 zum 28:18-Endstand kam. Eine starke Leistung zeigten auf beiden Seiten die Torhüterinnen Ann-Christin Bührke (HSG) und Melani Harms (TuS).

„Wir haben zu viele klare Chancen leichtfertig vergeben“, meinte Gaby Colditz die Begegnung, während Gästecoach Oliver Bült den Spielverlauf etwas anders gesehen hatte: „Unsere Niederlage ist viel zu hoch ausgefallen, zumal wir einige erhebliche personelle Probleme besaßen.“