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Lokalsport Spitzenspiel an der hessischen Grenze für MTV Müden
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16:55 07.10.2016
Marc Katenz (links) gehtmit dem MTV Müdenheute bei der Turngemeinde 1860 Münden auf Torejagd. Quelle: Alex Sorokin
Müden (Örtze)

MÜDEN. Nach dem Abstieg aus der Oberliga rüstete Münden mächtig auf. Der Fast-Namensvetter holte mit Justin Brand und Alexander Klocke von Eintracht Baunatal sowie Jens Wiegräfe von der HSG Gensungen-Felsberg ein Trio mit Drittliga-Erfahrung. Die hätten es sich in der Verbandsliga vielleicht leichter vorgestellt, denn in Eyendorf gewann die TG mit Ach und Krach 28:27, in Fallersleben gab es sogar auf den Hut.

In der Heimat an der Weser sind die Blau-Weißen aber eine Macht, was der TSV Wietzendorf beim 19:31 bitter erfahren musste. Ein Resultat der gefährlichen Rückraumachse Brand/Christian Grambow, die zusammen immer für mindestens 15 Tore gut ist. Zudem spielt Münden eine gute, variable Deckung, hat keine Personalprobleme und kann sich auf eine lautstarke Kulisse verlassen.

Dennoch fährt Coach Markus Haydl optimistisch und selbstbewusst nach Südniedersachsen: „Jetzt müssen wir am besten gegen einen Oberliga Absteiger nachlegen und auswärts zwei weitere Punkte einfahren. Dort müssen wir definitiv mit Köpfchen spielen und in der Abwehr wieder konzentriert agieren. Wenn wir dann im Angriff die Ruhe bewahren, können wir auch mit zwei Punkten die Rückreise antreten.“ Da passt es ihm natürlich gut in den Kram, dass der MTV wieder auf den genesenen Maximilian Ahrenbeck und Nico Parpart (Sperre abgesessen) zurückgreifen kann.

Von Stefan Mehmke