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Lokalsport Spitzenspiel in Wietze
Sport Sport regional Lokalsport Spitzenspiel in Wietze
14:59 07.02.2014
Wietze

TSV Wietze –

SVG Celle III

(Sonnabend, 16 Uhr)

„Eigentlich schade, dass zwei Minuspunkte verteilt werden, denn die wichtigen Spiele für beide Mannschaften sind ja die gegen Lüneburg“, findet TSV-Coach Heiko Schoppmann. Hofft er auf eine Punkteteilung? Seiner Meinung nach „rockt“ Garßen jedenfalls im Moment die Staffel, gewinnt jedes Spiel locker und deutlich und ist in dieser Verfassung haushoher Favorit. „Wir gurken uns durch die Staffel, freuen uns aber, nach zwei Monaten wieder ein Heimspiel zu haben und werden versuchen, Garßen ein bisschen zu ärgern“, übt sich Schoppmann weiter in seinem, inzwischen schon typischen, Gentleman-Understatement.

Da möchte SVG-Spielertrainerin Sabrina Bühring natürlich nicht zurückstehen: „Die Favoritenrolle liegt klar bei Wietze“, sagt sie ganz ladylike. Den zahlreichen Zuschauern in Wietze wird das herzlich egal sein. Die beiden Teams belegen mit einem beziehungsweise zwei Minuspunkten die ersten beiden Plätze. Beide Teams treten komplett an, beim SVG ist sogar Verstärkung aus anderen Teams zu erwarten.

Und vor allem hat Garßen noch eine Rechnung offen: das 11:21 aus dem Hinspiel, die Mannschaft will sich nicht erneut so blamieren. Kein Wunder, dass Bühring ihre Zurückhaltung über Bord schmeißt: „Alle sind ganz heiß auf das Spiel.“ Was auch auf alle Fans des lokalen Handballs zutreffen dürfte.

TuS Oldenstadt –

HSG Adelheidsdorf-Wathl.

(Sonntag, 15 Uhr)

Während bei Wathlingen am vergangenen Wochenende die Bank gut gefüllt war, wird es Sonntag schon schwieriger. Neben den fehlenden Langzeitverletzten stehen hinter ein paar Angeschlagenen weiter dicke Fragezeichen, zudem fehlen Anna Falk sowie Isabell Schramke wegen ihres zeitgleichen A-Jugend-Einsatzes. Kommt keine Hilfe aus der zweiten Mannschaft, stehen Coach Bernd Timm nur acht Spielerinnen zur Verfügung – und da sind die beiden Torhüterinnen bereits mitgezählt.

Somit ist die HSG in ähnlicher Personalnot wie Oldenstadt im Hinspiel. „Dennoch sind wir guter Dinge, dass wir den Sieg wiederholen können“, hofft die weiter fehlende Gesine Meinheit. Es muss ja nicht wieder ein 27:13 sein. (mm)

Von Stefan Mehmke