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Lokalsport Stadt-Kanuten mit deuitlichem Vorsprung
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11:09 04.10.2016
Beim alljährlichen Einlagerennen zwischen Stadt und Landkreis Celle hatten dieses Mal die Aktiven der Stadt (blaue Trikots) die Nase vorn.  Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Zum zehnten Mal traten Stadt und Landkreis Celle im Einlagerennen gegeneinander an. Ein Ruderboot suchte man bei diesem Vergleich allerdings vergeblich: Statt in ein solches stiegen die Teilnehmer aus Politik und Verwaltung in einen Canadier. Unterstützt wurden beide Teams dabei von professionellen Steuermännern.

Los ging es von der Pfennigbrücke aus zum Ziel auf Höhe der Ziegeninsel. Auch wenn der Spaß im Vordergrund stand, nahmen alle 16 Teilnehmer ihre Aufgabe an den Stechpaddeln ernst und legten sich voll ins Zeug. Nachdem das Stadtboot im vergangenen Jahr die Siegesserie des Landkreises unterbrochen hatte, waren die Kanuten der Stadt auch dieses Jahr auf Sieg gepolt. Das Landkreisboot lag mit klarem Abstand hinter den Städtern – selbst der Versuch, sich durch einen Bahnwechsel auf den letzten Metern noch mal zurück ins Rennen zu bringen, misslang.

Lothar Sander, Leiter des Fachdienstes für Umwelt- und Klimaschutz, saß bereits zum sechsten Mal im Stadtboot. Im September hatte sein Team mit dem Training begonnen. Mit einem Sieg hatten sie dennoch nicht gerechnet. „Wir wussten, dass der Landkreis auf eine Revanche aus sein würde“, so Sander. „Dann lief es aber überraschend gut und wir haben unsere Form durchgebracht.“

Die unterlegenen Landkreis-Kanuten erklärten sich ihre Niederlage mit Koordinationsproblemen. „Wir sind aus dem Schlag gekommen und dann hat es nicht mehr gereicht“, sagte der SPD-Kreistagsabgeordnete Richard Schuba.

Kreisrat Niebuhr stand also mit leeren Händen da – die Schokotorte der Bäckerei Pippel ging an das Stadtteam. Anlässlich des „kleinen“ Jubiläums verspeisten diesmal aber alle Kanuten gemeinsam den leckeren Preis und vergaßen für einen Moment ihre Rivalität. Lothar Sander wagte schon einen Blick nach vorn: „Der Genuss der Torte ist Jahr für Jahr wieder ein Antrieb“, sagte er augenzwinkernd.

Von Amelie Thiemann