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Lokalsport Staffel der LG UFO setzt Ausrufezeichen
Sport Sport regional Lokalsport Staffel der LG UFO setzt Ausrufezeichen
17:25 15.05.2014
Von Heiko Hartung
Die siegreiche Staffel mit (von links) Laurin Forstreuter, Kilian Grünhagen und Ole Böhl. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

OSNABRÜCK. Alle drei waren schon mit Titeln auf landes- und norddeutscher Ebene dekoriert, wobei Forstreuter und Böhl die Spezialisten für 400 Meter und 800 Meter sind und Grünhagen eher von der Langstrecke kommt. Doch das Experiment ging auf: In einer Zeit von 7:42,48 Minuten holten sie sich den U23-Landestitel mit über acht Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten Braunschweigern und der StG Kirchdorf-Leer. Zugleich bestätigte das Trio mit dieser Leistung die Qualifikation zur Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften der U23.

Mit einem Handicap ging die 3x1000 Meter-Staffel der U20 an den Start. Der eigentlich vorgesehene Robin Nicolai konnte nicht starten, so dass der erst 15-jährige Christian Lange in die Bresche springen musste. Auch Pascal Dahms ging mit großem Trainingsrückstand an den Start. So war Hendrik Otto der Leistungsträger der Staffel. Er allein konnte es natürlich nicht richten. So belegten die Jungs in 8:42,50 Minuten Platz vier.

Bei der weiblichen Jugend U16 ging die 3x800 Meter-Staffel mit Louisa Stöckmann, Arina Dietz und Nadine Pfeiffer an den Start. Startläuferin Stöckmann bestätigte ihren Formanstieg und übergab den Staffelstab an fünfter Position liegend. Ihre beiden Teamkameradinnen kamen anscheinend mit dem Wind nicht zurecht und hielten diese Position nicht. Am Schluss belegte die Staffel Platz sieben in 8:05,37 Minuten.

Die zweite Medaille für die „UFOs“ sicherte sich Finja Lange in der Altersklasse W15. „Der Lauf war nichts für schwache Nerven“, urteilte Trainer Jan Rybizki. Der erste Start wurde nach 150 Metern wegen Computerausfalls abgebrochen. So mussten alle Läuferinnen quer über den Platz erneut zur Startlinie. Rybizki: „Dies brachte Finja wohl etwas aus ihrem Rhythmus.“ Trotzdem kämpfte sie sich durch diesen Lauf und wurde in 11:11,96 Minuten Vizemeisterin – nicht ihre Bestzeit, aber auch sie bestätigte damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. „Meine Schützlinge sind für die kommenden Aufgaben gut gerüstet“, bilanzierte Trainer Rybizki.