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Lokalsport Sturm auf Freiluftbahn hält Celler Eisschnelläufer Rumpf bei WM nicht auf
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16:07 02.02.2018
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

BASELGA DE PINE. Während die deutschen Olympiateilnehmer in Erfurt ihren letzten Test absolvierten, zog es die Masters im Eisschnelllauf zu ihren World Games nach Baselga de Pine in Italien. Auf der ungewohnten Freiluftbahn waren die Sportler den Unbilden der Natur ausgesetzt. Die Masters-Allround-WM wird als sogenannter „Kleiner Vierkampf“ ausgetragen. Dabei sind innerhalb von drei Tagen die Strecken von 500, 3000, 1500 und 5000 Meter zu absolvieren.

Bereits beim ersten Lauf über 500 Meter zeigte sich die Natur der menschlichen Technik überlegen. Die strahlende Sonne bei frühlingshaften Temperaturen sorgte für weiches Eis. „Unter diesen Bedingungen war an gute Zeiten nicht zu denken“, berichtet Rumpf, der mit 0:47,50 Minuten den zwölften Rang in dem von Stürzen überschatteten Rennen belegte. Der anschließende Proteststurm der Trainer zwang die Organisatoren zu einer Wettkampfunterbrechung.

Die 3000 Meter am Folgetag wurden unter regulären Bedingung ausgetragen und Rumpf kam in diesem Lauf auf Platz elf. Aber erst durch einen guten Lauf über die 1500 Meter schob sich der 55-jährige Celler auch auf den elften Platz der Gesamtwertung vor.

Beim Finale über 5000 Meter zeigte sich das Wetter von seiner unangenehmen Seite. „Ein eiskalter Sturm peitschte durch das Stadion und blies alles inklusive der Bahnmarkierungen und Zeitmessanlage von seinem Platz“, erzählt Rumpf. Trotz dieser widrigen Bedingungen bewies er, dass er in seiner Altersklasse über diese Distanz in diesem Jahr zu Recht unter den Top-Ten der Welt steht und belegte den achten Platz. Für eine Verbesserung in der Gesamtwertung reichte es aber knapp nicht mehr. Der Titel ging an Martin Haire (USA).

Fünfter bei Sprint-Wettkampf in Inzell: Nach dem Wochenende zogen viele der Eisschnellläufer weiter nach Inzell um dort an den 20. Master Sprint Classics teilzunehmen. Bei diesem Traditionswettkampf trafen nun die Allrounder auf die Sprintspezialisten. Beim Sprintvierkampf ging es je zweimal über die Distanzen von 500 und 1000 Meter gegen elf Konkurrenten aus sechs Nationen. Rumpf verbesserte seine persönlichen Bestmarken auf beiden Strecken und belegte Platz fünf der Gesamtwertung.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt

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