Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Südwinsen mit unterirdischer Leistung beim 0:5 in Walsrode
Sport Sport regional Lokalsport Südwinsen mit unterirdischer Leistung beim 0:5 in Walsrode
21:26 22.09.2013
Philip - Friebe Quelle: Christoph Zimmer
Walsrode

Wieder waren es katastrophale individuelle Fehler, die zur klaren Pleite des SSV führten. Der noch in der Vorwoche herausragende A-Jugend-Torwart Florian Kroitzsch, der für den aufgrund einer familiären Angelegenheit abwesenden Stammtorhüter Marc Perrei, aufgeboten wurde, erlaubte sich bereits zu Beginn zwei haarsträubende Fehler. Einen relativen harmlosen Freistoß aus dem Halbfeld ließ er fallen, Germanias Florian Wolff war zur Stelle und drückte den Ball zum 1:0 (13.) über die Linie. Direkt nach dem Anstoss dann der nächste Lapsus von Kroitzsch, als er eine Flanke von Rene Roß ins eigene Tor zum 2:0 (15.) boxte. Als sich die Südwinsener Hintermannschaft kurz darauf durch eine gekonnte Passfolge ausspielen ließ und Max-Henrik Justen zum 3:0 (18.) traf, war das Spiel bereits entschieden.

Auch in der Folgezeit war kein Aufbäumen des SSV erkennbar, das Nischkowsky-Team ließ Walsrode weiterhin gewähren und setzte keinerlei Offensivakzente. Zu allem Überfluss musste Kroitzsch Mitte der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden, er wurde durch Torwarttrainer Philip Friebe ersetzt. Direkt nach dem Wiederanpfiff reihte sich Friebe dann in die Fehlerkette seiner Mannschaft ein und ließ einen harmlosen Fernschuss zum 0:4 (55.) durchrutschen. Als Tim Petersen nach einer Stunde Spielzeit nach einem Zweikampf regungslos liegen blieb und mit einer Rückenverletzung ins Krankenhaus transportiert werden musste, schien die Moral auf Südwinsener Seite komplett gebrochen. Von nun an wurden alle Zweikämpfe verloren, kein Pass kam zum Mitspieler – ein unterirdischer Auftritt des SSV. Dementsprechend klar und ernüchternd auch die Analyse von Nischkowsky nach Spielschluss, „das war der schlechteste Auftritt meiner Mannschaft, ein absolut peinlicher Auftritt“, ging er hart mit seinem Team ins Gericht. (tja)

Von Jens Tjaden