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Lokalsport Südwinsen will Sieg trotz Stürmermangel
Sport Sport regional Lokalsport Südwinsen will Sieg trotz Stürmermangel
17:49 21.02.2014
Celle Stadt

Germania Walsrode –

MTV Eintracht Celle

(Sonntag, 15 Uhr)

Beim Auftaktsieg am vergangenen Sonntag glänzte der MTVE zwar nicht unbedingt, verbuchte aber drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Gegen Walsrode gilt es nun nachzulegen, um dem Tabellenzweiten TV Meckelfeld auf den Fersen zu bleiben. „Es gibt viele Dinge aus dem Spiel gegen Borstel zu verbessern, einige Spieler haben nicht ihre Normalform gezeigt“, weiß Eintracht-Trainer Frank Weber. Bereits zweimal hat sein Team in dieser Saison gegen die Germania gespielt. Das Punktspiel wurde sicher mit 5:1 gewonnen, im Bezirkspokal hingegen gab es eine unnötige Niederlage im Elfmeterschießen. „Das sollte Warnung genug sein, wir dürfen nichts anbrennen lassen“, so Weber. Ein besonderes Augenmerk wollen die Celler auf die eigenen Standards legen. „Wir haben einiges einstudiert, es muss nur umgesetzt werden“, weiß Weber.

SV Hodenhagen –

SSV Südwinsen

(Sonntag, 15 Uhr)

Mit dem ersten Rückrundensieg kurz vor Schluss gegen den TSV Elstorf hat der SSV Südwinsen seinen Platz in der Spitzengruppe der Tabelle weiter gefestigt. In Hodenhagen wollen die Grün-Weißen die 2:3-Hinspielniederlage wettmachen. Hodenhagen hat zum Jahresende einen weiteren Trainerwechsel vorgenommen, der allerdings nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Der SVH ist weiterhin auf dem drittletzten Tabellenplatz und kämpft schon ums Überleben.

SSV-Coach Roy Nischkowsky erwartet einen tief stehenden Gegner. „Wir müssen geduldig spielen und auf unsere Chancen warten“, sagt der Trainer. Sein Team ist körperlich gut drauf und kann 90 Minuten marschieren, „das sollte der Schlüssel zum Erfolg sein“, glaubt Nischkowsky. Fehlen wird ihm allerdings, mit Naser Dullaj, Sören Böhm, Nico Ebeling, Timo Zieseniß und Tim Klein, fast die komplette Offensive.

VfL Jesteburg –

VfL Westercelle

(Sonntag, 15 Uhr)

Trotz anhaltender personeller Probleme hat der VfL den Rückrunden-Auftakt mit Bravour gemeistert und gegen Hodenhagen dreifach gepunktet. Vor dem Spiel in Jesteburg hat sich die Spielerdecke noch weiter ausgedünnt, lediglich zwölf Kicker können die Reise ins Harburger Land antreten. „Wir müssen dieses Spiel unbeschadet überstehen, nächste Woche habe ich wieder mehr Alternativen“, frotzelte VfL-Trainer Holger Kaiser. Während der 3:2-Hinspielsieg noch als Überraschung verbucht wurde, ist Westercelle nun in der Favoritenrolle. „Wir haben uns großen Respekt erspielt, unsere Gegner agieren mittlerweile sehr viel defensiver“, so Kaiser.

Jesteburg belegt einen der Abstiegsplätze und ist in seinem ersten Punktspieleinsatz in diesem Jahr bereits zum Siegen verdammt, um nicht den Anschluss zu verlieren. Diese Unsicherheit will die Kaiser-Elf nutzen.

Von Jens Tjaden