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Lokalsport Sylvester lässt es in Celle krachen - Müden bleibt oben dran
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13:02 06.11.2017
Und wieder kracht‘s: Die Celler (von links) Matthias Reinbold, René Schulig und der lädierte Viktor Donner können Malte Sylvester nicht stoppen. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

Handballverein Lüneburg

23:26 (10:14)

Es begann denkbar schlecht für die Bären, denn schon nach fünf Minuten kugelte sich Viktor Donner den Finger aus. „Das ist natürlich ärgerlich. Im Moment haben wir einfach viel Pech. Allerdings waren wir gegen die großgewachsenen Lüneburger nicht aggressiv genug in der Deckung und haben es ihnen über weite Strecken zu leicht gemacht“, sagt Coach Renée Verschuren. Und meinte damit die torgefährlichen Lüneburger Kollegen Phineas Poppelreuther und Malte Sylvester, die zusammen 18 Tore schmissen. Und da der HBV im Angriff zu oft den Weg über den starken Innenblock suchte und die Chancenverwertung nicht gut genug war, brachten die 91er den HVL nie ernsthaft in Gefahr. „Leider konnten wir nicht an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen. Aber unter den Gegebenheiten war es natürlich auch ein bisschen schwierig für uns“, so Verschuren, die mit ansehen musste, wie es nach dem 5:5 (14. Minute) ständig bergab ging und der HBV nur am Ende noch Ergebniskosmetik betrieb.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht im Tor; Meyer (7), Donner, Premper (3/2), Schulig (1), Pape (2), B. Kaplick (6/2), Krummel, Sievert, Reinbold (3), Wohlfeld (1), Jahns.

TuS Jahn Hollenstedt –

MTV Müden

27:32 (13:16)

Das Topspiel begann ausgeglichen, beide Teams agierten sehr konzentriert, besonders in der Deckung. Hollenstedt versuchte gegen das Müdener Angriffsspiel einige offensive Abwehrformationen. Doch die Gäste stellten sich gut darauf ein, hatten oft Lösungen parat. Und wären da nicht ein paar technische Fehler zu viel gewesen, dann wäre der Vorsprung zur Pause deutlicher ausgefallen.

Im zweiten Durchgang nutzte Müden die Chancen besser, zudem stand die Abwehr noch kompakter, sodass die Gäste sich weiter absetzten (17:23, 40. Minute). Während Hollenstedt kaum noch Defensivmittel fand, zeigten die Örtzetaler gute Kombinationen, setzten Kreisläufer Maximilian Ahrenbeck gut in Szene und verwalteten den Vorsprung souverän. „Hollenstedt war der erwartet gute Gegner. Wir haben heute im Rückraum und in der Abwehr gut funktioniert. Das war eine gute Mannschaftsleistung“, so der zufriedene Coach Markus Haydl.

MTV Müden: Jablonski, Nissen, Pickhardt im Tor; Ahrenbeck (7), Ehlert, S. Müller (je 6), Laubenstein, D. Hüsken (je 4), Parpart, Friedhoff (je 2), Kohlmeyer (1), Eilmes.

Von Stefan Mehmke