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Lokalsport TSV Wietze fegt Oberligist Peine weg
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18:12 18.12.2017
Wietze

So fehlten dem Wietzer Coach nach dem Handball-Feuerwerk, das seine Mädels über 60 Minuten abgebrannt hatten, auch etwas die Worte. „Wir hatten uns ja einiges vorgenommen, aber was meine Spielerinnen dann gezeigt haben, war nicht zu erwarten. Das war erste Sahne, absolute Spitzenklasse, der reine Wahnsinn“, so der TSV-Coach, der ansonsten nicht dafür bekannt ist, mit Superlativen um sich zu werfen.

Dabei war es nicht so, dass die in Bestbesetzung angetretenen Gäste es dem TSV leicht machten. „Die waren schon gut, aber bei uns hat wirklich alles geklappt. Da waren Spielzüge und individuelle Aktionen dabei, die ich so bei uns in dieser Fülle noch nicht gesehen habe“, freute sich Schoppmann.

Sein Team überrannte den Gegner förmlich und warf schnell eine deutliche Sieben-Tore-Führung (12:5/19.) heraus, die auch zur Pause noch Bestand hatte. Mit Vollgas ging es in der zweiten Hälfte weiter und erst nach dem 34:22 (51.) ließ der TSV etwas nach. „Wenn ich jemanden aus der geschlossenen und unglaublich selbstbewusst auftretenden Mannschaft herausheben kann, dann ist das die überragende Kristin Skorek. Die hat sogar im Liegen getroffen“, meinte Schoppmann.

Im Final Four, das am 17. oder 18. März 2018 an noch nicht bekannter Stätte ausgetragen wird, warten nun aus der Oberliga Nordsee die HSG Phoenix Bassum-Twistringen-Syke, die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn sowie der niedersächsische Oberligist HSC Hannover auf den TSV. Und sollte dieser nur die erste Partie gewinnen, wäre sogar die erste Hauptrunde des DHB-Pokals erreicht.

TSV Wietze: Mohring, Städtler – Häring (6/2), Obieglo (4), Schulte, Baumgart (4), Kropp (2), Kleinert (1), Skorek (10), Cramme (1), Cohrs (6/1), Lauber (3).

Von Jochen Strehlau