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Lokalsport TSV Wietze hält Spannung in der Handball-Landesliga aufrecht
Sport Sport regional Lokalsport TSV Wietze hält Spannung in der Handball-Landesliga aufrecht
14:13 30.04.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Wietze

MTV Ashausen/Gehrden –

SV Altencelle

19:25 (7:10)

Auch nach dem 20. Saisonsieg konnte der SVA die Sektkorken noch nicht knallen lassen. Das Team von Trainer Thorsten Dralle benötigt nämlich immer noch einen Punkt, um die Tabellenführung nach dem letzten Spieltag sicher zu behaupten. Sollte Verfolger TSV Wietze am kommenden Wochenende tatsächlich noch nach Punkten gleichziehen, wird es nach dem Regelwerk des Niedersächsischen Handballverbands ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft geben. Es zählt nämlich weder der bessere direkte Vergleich des SVA noch das bessere Torverhältnis des TSV. Dieses wurde außer Kraft gesetzt, weil der Sieg Altencelles gegen die HG Winsen (Luhe) kampflos zustande kam und das Spiel mit dem Torverhältnis 0:0 gewertet wurde.

So konzentriert man sich beim SVA ganz auf das entscheidende Saisonfinale gegen den TuS Oldau-Ovelgönne. Die Pflichtaufgabe beim MTV Ashausen/Gehrden wurde nur mit einiger Mühe gelöst. Erst in den letzten 20 Minuten setzte sich der SVA deutlich ab und kam zu dem erwarteten Erfolg. „Die kämpferische Einstellung hat gestimmt, aber die Schiedsrichter haben uns mit vielen unverständlichen Entscheidungen das Leben schwer gemacht“, so SVA-Trainer Thorsten Dralle.

SV Altencelle: Cruse – Lehnhoff (5/2), Gerberding, Kinder (3), Verschuren (5/1), Sina Gadau (2), Makenthun (5), Sarah Gadau (2), Podrenek, Heinrich (3), Möller.

TSV Wietze –

SV Garßen-Celle II

30:15 (16:5)

Obwohl die Chance, am Ende doch noch ganz oben zu stehen, nur klein ist, zeigte sich der TSV Wietze im Derby gegen den SVG II gnadenlos und fegte die chancenlosen Celler geradezu aus der Halle. Das Team von Trainer Heiko Schoppmann zeigte alle seine Qualitäten und hatte bereits zur Halbzeit alles klargemacht. Die große Überlegenheit der Gastgeberinnen musste auch Gästetrainer Felix Michelmann anerkennen. Sein Team hatte bereits nach einer Viertelstunde mit 1:9 aussichtslos im Rückstand gelegen. „Wietze hat uns regelrecht überrannt. Wir haben zu keiner Phase unser Spiel gefunden. Da hatte ich mir deutlich mehr von meiner Mannschaft erhofft“, zeigte sich der SVG-Coach enttäuscht. Stolz war TSV-Trainer Schoppmann. „Trotz der schmerzhaften Derby-Niederlage gegen den SVA hat das Team großen Charakter gezeigt und alles gegeben. Wir haben unser Können erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, unterstrich Schoppmann.

TSV Wietze: Mohring – Häring (9/3), Obieglo, Schulte (1), Baumgart (2), Kropp, Kleinert (2), Skorek (8/3), Cramme (4), Cohrs (2), Lauber (2).

SV Garßen-Celle II: Körner, Friede – Mummert, Tegen, Wagner (5/3), Zywicki (2), Danz, Minskowski (3), Meier (1), Hilgert (1), Bartlau (3), Diederichsen.

TuS Oldau-Ovelgönne –

HSG Heidmark II

27:21 (14:13)

„Am Ende zählt nur das Ergebnis“, resümierte TuS-Trainer Freddy Hövermann. Er hatte kein schönes Spiel gesehen. Der Sieg seines Teams gegen Absteiger Heidmark war aber zu keiner Zeit in Gefahr. „Gut war, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten“, so Hövermann. Sein Team hatte in der Schlussviertelstunde die knappe Führung ausgebaut und kam letztlich zum standesgemäßen Sieg. „Mit unserer Saison-Punkteausbeute bin ich hochzufrieden“, freute sich Oldaus Coach.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam (5/2), Schulz (8), Ringert (1), A. Dümeland (2), Fieker (3), L. Dümeland (6/2), Herzig (1), Schröder, Rehl, Maya (1)

HSG Lachte-Lutter –

HV Lüneburg

23:29 (13:14)

Fast 50 Minuten bot das Team von Trainer Holger Heinrich dem Favoriten Paroli und gestaltete das Spiel ausgeglichen. Doch dann ließen nicht etwa bei den nur mit sieben Spielerinnen angetretenen Lüneburgerinnen, sondern bei der HSG die Kräfte nach. „Wir haben lange gut gespielt und hatten Lüneburg am Rande eines Punktverlustes. Am Ende ist die Niederlage zu hoch ausgefallen“, befand Coach Heinrich, dessen Team mit einem Sieg im letzten Spiel bei HSG Heidmark II die Saison als Neunter abschließen würde.

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Wottschel (4), P. Colditz, Klein (3), Friedhoff (2), von Steuber, Winkelmann (1), Weber (1), Heuer (2), Darkow (1), A. Colditz (9).

Von Jochen Strehlau

Der TuS Celle FC hat dem Druck standgehalten und nach diversen Pleiten das „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den SV Bendestorf sicher gewonnen. Mit einem hochverdienten 4:1 (2:1) wurden die ebenfalls stark abstiegsbedrohten Gäste auf die Heimreise geschickt. Doch da auch die Konkurrenz fleißig punktete, verharren die Celler trotz des Sieges weiterhin nur auf dem Relegationsplatz.

29.04.2018

Abstiegskampf ohne Druck – geht das überhaupt? Beim TuS Eschede scheinbar schon. Die vor allem in der ersten Halbzeit wie befreit aufspielenden Gastgeber schlugen im Derby den SC Wietzenbruch verdient mit 3:1 (3:0) und wahrten ihre kleine Chance auf den Klassenerhalt. „Seit wir uns im Kopf von dem unbedingten Erhalt der Bezirksliga freigemacht haben, läuft es bei uns deutlich besser“, hob Trainer Sven Ewert hervor.

29.04.2018

Wehmut beim letzten Heimspiel als Trainer? „Ach, durch den engen Spielverlauf hatte ich gar keine Zeit, mir darüber viele Gedanken zu machen“, sagt Dominic Blancbois lachend. Und zur Freude hatte er allen Grund. Denn seine Handball-Oberliga-Frauen vom TuS Bergen haben als feststehender Absteiger vor heimsicher Kulisse noch einmal gezeigt, was sie drauf haben. Gegen den VfL Wolfsburg gab es mit 21:20 (11:7) einen denkbar knappen, aber unter dem Strich verdienten Sieg. „Einer vor reicht halt auch“, meinte der Trainer.

Jürgen Poestges 29.04.2018