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Lokalsport Team-Silber für Celler Tischtennis-Asse Hippler und Meissner
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19:37 05.06.2017
Celle Stadt

Senec. Durch die 3:0-Erfolge gegen Tschechien und die Slowakei wurde der Gruppensieg eingefahren. In der Endrunde feierte das Team des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) weitere 3:0-Siege gegen Kroatien (Viertelfinale) und Slowenien/Serbien (Vorschlussrunde). Die Positivserie wurde erst von England mit der 1:3-Niederlage beendet. Einzig Stumper gewann eine Partie. „Bis zum Finale haben wir solide gespielt“, berichtete Hippler. „Dann war ich aber ein Totalausfall.“ Auch Meissner war mit seiner Leistung im England-Spiel alles andere als zufrieden. „Ich hatte mir deutlich mehr erhofft.“

Im Einzel-Wettbewerb war Tobias Hippler an Position eins gesetzt und überstand die Gruppenphase mühelos mit zwei Drei-Satz-Siegen gegen Dalibor Diko (Slowakei) und Lovro Zovko (Kroatien). Nach einem hart erkämpften 4:3-Erfolg gegen Tomas Martinko (Tschechien) zum Auftakt der Endrunde folgte ein deutlich ungefährdeter Fünf-Satz-Sieg gegen Guy Kouchly (Israel). Zum erneuten Sprung auf das Siegerpodest reichte es für den Linkshänder in Senec allerdings nicht, denn gegen den Engländer und späteren Turniersieger Luke Savill unterlag die Nummer zwei aus Celle trotz einer anfänglichen 2:0-Satzführung mit 11:9, 11:9, 11:13, 7:11, 9:11, 11:3 und 7:11. „Das Spiel war hochklassig. Schade, dass es nicht zu Edelmetall gereicht hat.“

Auch Cedric Meissner überstand die Vorrunde ohne Niederlage. „Und das, obwohl ich nicht gut gespielt habe“, gab der 16-Jähirge nach seinen Erfolgen gegen Amit Goren (Israel/3:1), Santiago Tolosa (Argentinien/3:2) und Martin Danovsky (Slowakei/3:0) ehrlich zu. Anschließend hatte Meissner Pech mit der Auslosung und traf im 32-köpfigen Hauptfeld gleich in der ersten Runde auf die Nummer eins aus der Slowakei, Tibor Spanik. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Satzführung langte es für Meissner nicht für das Achtelfinale. Mit 11:7, 8:11, 9:11, 9:11, 11:9, 11:9 und 11:7 setzte sich Spanik durch. „Obwohl das keine gute Vorstellung von mir war, lag ich im fünften Satz nur zwei Punkte vom Sieg entfernt.“ Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Slowake große Probleme mit den Aufschlägen des Deutschen. „Auf einmal fing aber dann mein Gegner an, die Aufschläge zu flippen. Das klappte auch noch.“

Die Doppel-Konkurrenz war für das Duo aus Celle beendet, bevor sie eigentlich so richtig begonnen hatte. Hippler/Meissner mussten sich direkt in ihrer ersten Begegnung Vlastimil Buben/Jan Gorecki (Tschechien) mit 9:11, 11:7, 9:11 und 10:12 geschlagen geben. „Wir haben das erste Mal zusammen gespielt“, verriet Tobias Hippler. „Es ist immer schwer, wenn zwei Linkshänder zusammen spielen und vorher kein einziges Mal gemeinsam trainiert haben“, sagte Meissner.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt