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Lokalsport Tennis-Cup mit Wohlfühlfaktor in Westercelle
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17:10 13.06.2016
Von Carsten Richter
Quelle: Michael Schäfer
Westercelle

Aufregung, Freude, Enttäuschung – so ziemlich jede Gefühlslage war drei Tage lang anzutreffen beim fünften Jüngstenturnier des Vereins. Der Orange-, Green- und Red-Cup für Junioren der Altersklassen U7 bis U10 ist eine bundesweite Turnierserie, Celle ist vom Niedersächsischen Tennisverband (NTV) erneut als eine Station ausgewählt worden. „Das hier ist eine super Anlage, die sich bewährt hat“, sagt Jens Langkopf, NTV-Referent für Jüngstentennis. Auch Spartenleiter Rainer Dörr freute sich, bekannte, aber auch viele neue Teilnehmer begrüßen zu dürfen. „Uns ist es wichtig, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen.“

Dass der Wohlfühlfaktor in Westercelle stimmt, hat sich offenbar herumgesprochen. Insgesamt tummelten sich 100 Aktive und damit mehr als im vergangenen Jahr auf der Anlage an der Wilhelm-Hasselmann-Straße. Mit dabei waren auch 17 junge Spieler aus Celler Vereinen, unter anderem Malin-Lena Buchhop vom SV Nienhagen. Sie spielt seit drei Jahren, ihr Vater und Bruder haben sie mit dem „Tennisvirus“ infiziert. „Es hängt davon ab, wie gut ich drauf bin“, meint sie zu ihren Siegchancen. „Natürlich möchte ich gewinnen, aber die Turnierteilnahme ist auch ein gutes Training.“ Dazu hatte sie auch nach dem Viertelfinale noch genug Gelegenheit. Dort ausgeschieden, kämpfte sie sich in der Nebenrunde noch bis ins Halbfinale vor, das sie auch gewann. Bester Celler Spieler war ihr Vereinskollege Felix Winter: Im Hauptfeld der U10-Junioren schaffte er es ins Halbfinale, wo er jedoch ausschied.

Trainingseinheiten – immer wieder von Pausen unterbrochen – und dazu bestes Sommerwetter ließen den Spaß nicht zu kurz kommen. Den hatten auch Emil Wietfeld (SV Nienhagen) und Kevin Kukuk (TC Rot-Weiß Celle). Im Finale der U7-Nebenrunde traten sie gegeneinander an. Emil gewann mit 7:5 und 6:3 – trotzdem gehen sie beide als strahlende Sieger vom Platz. „Das ist mein erster Pokal“, sagt der Zweite Kevin Kukuk stolz, für den der Red-Cup das vierte Turnier war. Wie sein Finalgegner, ist er seit einem Jahr als Spieler aktiv, beide verhalten sich aber schon ganz professionell. Ob sie nun erster oder zweiter Sieger sind, sehen sie nicht so eng: „Eigentlich haben wir ja beide den gleichen Pokal“, sagt Kevin.