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Lokalsport Thomas Rumpf skatet zum Titel: Celler messen sich bei Norddeutschen Meisterschaften mit den Besten
Sport Sport regional Lokalsport Thomas Rumpf skatet zum Titel: Celler messen sich bei Norddeutschen Meisterschaften mit den Besten
16:10 30.05.2014
Von Christopher Menge
Drei Celler Speedskater waren bei den Norddeutschen Meisterschaften am Start. Daniel Rumpf (im Vordergrund) erreichte den siebten Platz. Sein Vater Thomas wurde Norddeutscher Meister. Quelle: unbekannt
Celle Stadt

Dabei war Rumpf eigentlich nur als Trainer und Betreuer seines Sohnes Daniel mit nach Großenhain bei Dresden gefahren. „Aber wenn man schon mal da ist, dann kann man sich ja auch mit der Konkurrenz messen“, sagte Thomas Rumpf, der zuvor sowohl beim 300-Meter-Sprint als auch beim 3000-Meter-Rennen zu ungefährdeten zweiten Rängen gelaufen war.

Neben Thomas und Daniel Rumpf nahm auch Friederike Dobberkau aus Beedenbostel an den Meisterschaften teil, bei denen auch Sportler aus den neuen Bundesländern starteten. So waren die stärksten Vereine Deutschlands vertreten.

Der Anlass für das Skate-Team Celle nach Sachsen zu fahren, waren Daniel Rumpfs gute Ergebnisse bei den ersten großen Straßenrennen im diesem Jahr. Dem zweiten Platz bei den Junioren-B beim Berliner Halbmarathon ließ er einen Altersklassensieg beim Hannover-Marathon folgen. Mit diesen Erfolgen im Rücken sollte er sich der ungewohnten Herausforderung eines Bahnrennens stellen.

Der Sprint über 300 Meter endete für den 15-jährigen Celler mit einem eher enttäuschenden 12. Platz. Beim folgenden 5000 Meter Ausscheidungsrennen verbesserte er sich auf Platz zehn. Am zweiten Tag folgte das abschließende 3000-Meter-Punkterennen. Inzwischen an die ungewohnte harte Fahrweise auf der Bahn gewöhnt, zeigte Daniel Rumpf hier seine beste Leistung. Immer weiter kämpfte er sich im Feld nach vorne. Seine gute Ausdauer half ihm am Ende zu einem glänzenden siebten Rang.

In der Altersklasse Schüler-B startete Friederike Dobberkau vom MTV Beedenbostel.Auch sie musste zunächst sprinten. Über die 100 Meter gelang ihr der Einzug ins Halbfinale, in dem sie sich dann aber geschlagen geben musste. Ihre Fähigkeiten stellte sie aber beim Rollgewandtheitslauf unter Beweis, wo sie einen beachtlichen fünften Rang von 28 Starterinnen belegte.

Im abschließenden 1000-Meter-Rennen ging Dobberkau zunächst sogar in Führung und lief über zwei Runden in der Spitzengruppe mit. Ihre Kräfte ließen dann aber nach und sie musste mit dem 15. Platz vorlieb nehmen.