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Lokalsport TuS Celle 92 kassiert 0:6-Klatsche in Dortmund
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19:58 16.12.2018
Von Uwe Meier
Zwischen den Cellern Nils Hohmeier (links) und Tobias Hippler gab es in der Partie gegen Dortmund viel zu bereden. Quelle: Christian Link
Celle

Nichts zu holen gab es für Tischtennis-Zweitligist TuS Celle 92 im Auswärtsspiel beim BV Borussia Dortmund. Sang- und klanglos waren die Celler beim Spitzenreiter mit 0:6 untergegangen. „Die Spieler sind 20 Prozent unter ihren normalen Fähigkeiten geblieben“, meinte Trainer Frank Schönemeier. „Und dann kann es schon einmal ganz schnell gehen. Auch wenn das 0:6 sicher zu hoch ausgefallen ist.“

Die Niederlage gegen Dortmund wollte der TuS-Coach jedoch nicht überbewerten: „Beim Spitzenreiter kann so etwas schon mal passieren“, meinte er. Ohnehin waren die Celler nur als Außenseiter zum BVB gereist. Dennoch hatte man sich kleine Chancen ausgerechnet. Die TuS-Riege wollte das Team des Spitzenreiters zumindest ärgern, ihm es so schwer wie möglich machen. Doch diese Rechnung ging nicht auf. „Dortmund hat schon eine gute Mannschaft“, meinte Schönemeier. „Da muss schon alles stimmen, wenn man dort erfolgreich bestehen will.“ Am vergangenen Freitagabend tat es das aus Celler Sicht nicht.

Bereits in den Doppeln nahm das Unheil seinen Lauf. Cedric Meissner kämpfte an der Seite von Arne Hölter gegen das Dortmunder Spitzendoppel Alberto Miño und Krisztian Nagy verbissen, musste sich aber letztlich 1:3 geschlagen geben. Das Duo Tobias Hippler und Nils Hohmeier geriet angesichts von nur 18 Punkten gegen Erik Bottroff und Evgeny Fadeev schnell auf die Verliererstraße. „Bei einem 0:2-Doppelrückstand gegen den BVB kann man die Punkte schon in Dortmund lassen“, hatte Schönemeier schon vor der Partie gemutmaßt.

Und genauso kam es. Irgendwie bekamen die Celler kein Bein an die Erde. „Lichtblick aus Celler Sicht war sicherlich der Auftritt von Cedric Meissner gegen BVB-Spitzenspieler Alberto Miño“, meinte TuS-Teammanager Dieter Lorenz. Meissner unterlag am Ende zwar mit 1:3, zeigte aber phasenweise starkes Tischtennis. „Der Rest der Mannschaft blieb deutlich unter seinem Topniveau“, so Lorenz.

Und so wurde der Celler Auftritt in Dortmund nur zu einem kurzen Gastspiel. Nach zwei Stunden war die Partie zugunsten der Gastgeber entschieden. „Dieser Dämpfer ändert allerdings nichts an unserer ordentlichen Hinrunde“, erklärt Lorenz. Mit 8:10 Punkten steht für die Celler tatsächlich eine fast ausgeglichene Bilanz zu Buche. Damit fehlen dem TuS-Team bis zu Platz vier nur zwei Zähler. Allerdings haben sie auch nur einen Punkt Vorsprung auf Rang neun und damit auf den Relegationsplatz. „Die Saison verläuft genauso, wie ich es vorausgesehen haben“, sagt Celler Trainer Schönemeier, „es ist alles sehr eng.“

Die Pause, die die zweite Tischtennis-Bundesliga über den Jahreswechsel einlegt, ist nur von kurzer Dauer. Bereits am Sonntag, 6. Januar, 14 Uhr, empfangen die Celler den punktgleichen Tabellennachbarn TV 1879 Hilpoltstein in der Sporthalle der Altstädter Schule.

BV Borussia Dortmund – TuS Celle 92 6:0. Alberto Miño/Krisztian Nagy – Cedric Meissner/Arne Hölter 3:1 (11:8, 11:8, 11:13, 11:9); Erik Bottroff/Evgeny Fadeev – Tobais Hippler/Nils Hohmeier 3:0 (11:8, 11:1, 11:9); Miño – Meissner 3:1 (6:11, 11:3, 12:10, 11:8); Bottroff – Kuzmin 3:1 (11:8, 6:11, 11:6, 11:8); Nagy – Hohmeier 3:1 (11:5, 11:9, 5:11, 11:5); Fadeev – Hippler 3:0 (11:9, 12:10, 11:3).

Ab 1. Januar müssen die Celler Sportvereine ihre Verbrauchskosten selbst schultern. Die Stadt zieht sich in zwei Stufen aus der Bezuschussung zurück.

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