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Lokalsport TuS Celle 92 will Spitzenreiter Dortmund ärgern
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17:03 13.12.2018
Von Heiko Hartung
Neuzugang Fedor Kuzmin kommt im Trikot des TuS Celle 92 immer besser in Schwung. Im Gastspiel beim Zweitliga-Tabellenführer Borussia Dortmund ist der russische Spitzenspieler aber besonders gefordert. Quelle: Christian Link
Celle

Was haben die Tischtennis-Spieler von Borussia Dortmund mit ihren Kollegen von der Fußballsparte gemeinsam? Beide sind in ihrer jeweiligen Liga Spitzenreiter und können mit einem Sieg an diesem Wochenende die Herbstmeisterschaft eintüten. Doch da haben die Spieler des TuS Celle 92 etwas dagegen. Zwar können sie den Bundesliga-Kickern um Marco Reus nicht dazwischen grätschen, aber den Tischtennis-Assen des BVB könnte der Underdog aus der Herzogstadt sehr wohl noch ans Bein pinkeln – und zwar schon am Freitagabend: Um 19 Uhr tritt der Aufsteiger beim Zweitliga-Tabellenführer im Ruhrpott an.

Dortmund hat keine ausgeprägt Heimstärke

„Wir wollen es den Dortmundern so schwer wie möglich machen, da wir mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis abschließen möchten, um den Abstand zum neunten Platz zu erhöhen“, sagt Celles Teammanager Dieter Lorenz. Auch Trainer Frank Schönemeier sieht durchaus Außenseiterchancen: „Die Dortmunder haben keine ausgeprägte Heimstärke, da sie alle vier Minuspunkte bisher in eigener Halle hinnehmen mussten.“ Vorsicht geboten ist allerdings bei der überragenden Doppelstärke der Schwarzgelben: „Bei einem 0:2-Doppelrückstand gegen den BVB kann man die Punkte schon in Dortmund lassen“, so Schönemeier.

Die Celler haben zwar mit 9:7 eine ansprechende Bilanz im Doppel, das aber deutlich schlechter als das des BVB von 12:4 ist. Beim genaueren Betrachten der Spiele fällt jedoch auf, dass die Doppel, die aus den drei Cellern Cedric Meissner, Jannik Xu und Arne Hölter gebildet wurden, sich mit einer 5:1-Bilanz durchaus auf Augenhöhe mit Dortmund befinden. Die Chance auf ein 1:1 nach den Doppeln ist daher durchaus realistisch.

Sieg von Fedor Kuzmin ist Voraussetzung für Punktgewinn

Die nächste Voraussetzung auf einen Punktgewinn ist ein Sieg von Fedor Kuzmin über den in dieser Saison überragend spielenden Erik Bottroff. Der hat bisher schon sechs Spitzenspieler der gegnerischen Mannschaften geschlagen. Kuzmin, der in der Liga immer besser in Schwung kommt, hat Respekt: „Eriks Rückhandpeitsche und sein Kämpferherz sind in Deutschland sehr bekannt und gefürchtet. Ich werde alles versuchen, dass es nicht zu häufig auf meiner Seite einschlägt.“

Im unteren Paarkreuz rechnen sich die Celler durchaus eine Chance aus. „Krisztian Nagy ist zwar der zweiterfolgreichste Spieler des unteren Paarkreuzes. Aber ich kann mit meinen bisherigen Leistungen auch sehr zufrieden sein. Und zum Abschluss meiner Spiele im unteren Paarkreuz wäre ein Sieg gegen ihn unbedingt notwendig, um die Chance auf einen Punkt zu erhalten“, meint der bisher erfolgreichste Celler, Tobias Hippler. Nils Hohmeier könnte dann im letzten Einzel den Punktgewinn sichern. Aber da haben die Dortmunder, denen die punktgleichen Mainzer im Nacken sitzen, auch noch ein Wörtchen mitzureden. Doch Lorenz verspricht: „Das treue Celler Publikum kann sicher sein, dass sich die Mannschaft voll reinhängen wird, damit sie zum Abschluss der Hinrunde noch auf den fünften Platz und damit in die obere Tabellenhälfte rückt.“ Und gleichzeitig Dortmund die Herbstmeisterschaft vermasselt.

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