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Lokalsport Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 peilen Herbstmeisterschaft an
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12:48 08.12.2017
Von Oliver Schreiber
Nils Hohmeier ist in dieser Saison noch ungeschlagen. Dies soll auch nach diesem Wochenende so bleiben. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Die Celler wollen mit einer weißen Weste ins neue Jahr gehen. Bisher sind 12:0 Punkte auf dem Konto, bis Weihnachten stehen noch drei Partien auf dem Programm. Die beiden Aufgaben gegen Herne und Schwarzenbek sind „alles andere als leicht“, wie Lorenz betont. Beide Gegner wecken schlechte Erinnerungen. „Gegen Herne haben wir in der letzten Saison unseren ersten Punkt abgegeben und einen Tag später gegen Hamm unsere erste Niederlage kassiert. Wir werden alles daran setzen, dass uns das nicht nochmal passiert“, sagt der in dieser Spielzeit noch ungeschlagene Mannschaftskapitän Nils Hohmeier.

Gegen Schwarzenbek sind die Celler zwar klarer Favorit, aber auch hier ist Vorsicht geboten. „Wir haben in der Vergangenheit gegen diesen Gegner viele deutliche Niederlagen hinnehmen müssen. In der vergangenen Saison haben wir eine von insgesamt nur zwei Niederlagen gegen Schwarzenbek kassiert“, warnt TuS-Trainer Frank Schönemeier.

In Herne wartet auf die Blau-Gelben ein junges, ausschließlich mit Ausländern besetztes Team, zu dem der US-Amerikaner Kanak Jha (17), der Russe Lev Katsman (17), der Serbe Uros Gordic (27) und der Schwede Johan Hagberg (22) gehören. Zudem stehen mit Xinyu Yang und Chenxi Wang noch zwei gebürtige Chinesen aus Aserbaidschan sowie der Iraner Mohammadreza Akhlaghpasand im Kader, die aber aller Voraussicht nach nicht zum Einsatz kommen werden. Mehr Multikulti geht nicht.

Der bekannteste Spieler ist Kanak Jha, der bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 als jüngster Olympia-Teilnehmer im Herrentischtennis aller Zeiten für Schlagzeilen sorgte und war zugleich der erste nach 2000 geborene US-Olympionike. Bei der WM in Düsseldorf zeigte Jha seine Leistungsstärke und gewann nach dem Gruppensieg in der Qualifikationsrunde gegen den Rumänen Adrian Crisan, der schon seit Jahren in der 1. Bundesliga aufschlägt.

Mit seinen nur drei Niederlagen gehört Kanak zu den erfolgreichsten Spielern der 3. Liga und ist in seinem ersten Spiel gegen Tobias Hippler deutlich favorisiert. Das Spitzenspiel gegen Philipp Floritz wird sicher eines der besten der gesamten Saison sein. Mehr Chancen rechnen sich die 92er gegen Katsman aus. Nichtsdestotrotz wird es schwierig, hier eine positive Bilanz zu erreichen. Schönemeier setzt daher auf die Doppelstärke:„Unsere beiden Doppel sind bisher noch ungeschlagen, während die Herner bisher nur leicht positiv dastehen.“ Zwei Punkte wären hier die Basis für den Erfolg, den die Celler mit einem weiteren Sieg gegen Schwarzenbek und der Herbstmeisterschaft veredeln würden.