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Lokalsport Tischtennis-Bundesrangliste: Vereinsinternes Duell versetzt Hohmeier Dämpfer
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16:43 25.02.2015
Von Heiko Hartung
Celle Stadt

Aus Niedersachsen hatten sich nur Hohmeier und Hippler für das Turnier der Jungen (U18) qualifiziert. Hohmeier wurde im Vorfeld sogar eine Platzierung auf dem Treppchen zugetraut, am Ende reichte es aber nur zu einem eher enttäuschenden fünften Platz. Grund war sein denkbar schlechter Start. Ausgerechnet das vereinsinterne Duell mit seinem Mannschaftskameraden Hippler, das er schon im Halbfinale der Vereinsmeisterschaften des TuS Celle 92 verloren hatte, gab dem 17-Jährigen einen Dämpfer. Nach einer 2:1-Satzführung sah Hohmeier schon wie der sichere Sieger aus. Hippler drehte die Partie jedoch und gewann im 5. Satz. Auch gegen Top-Favorit Dennis Klein (0:3) aus Weinheim und Angstgegner Leon Abich (1:3) aus Hamburg verlor Hohmeier. „Nach diesem Fehlstart war es eine große kämpferische und spielerische Leistung, dass er von den nächsten acht Spielen sechs gewann und so mit dem fünften Platz die beste niedersächsische Platzierung des Turniers erreichte“, berichtet TuS-92-Teammanager Dieter Lorenz. „Natürlich war mein Anspruch nicht der fünfte Platz. Ich wollte unbedingt auf das Treppchen kommen“, war Hohmeier unzufrieden mit sich.

Der einzige Spieler, der sich schon im ersten Jugendjahr für die Endrangliste qualifiziert hatte, war der erst 15-jährige Hippler. Es gab neben dem TuS 92 keinen anderen Verein, der mit zwei Spielern bei den Jungen vertreten war. Durch den Sieg im Vereins-Duell beflügelt, spielte Hippler ein gutes Turnier und gewann einige Spiele im Entscheidungssatz. Gegen die beiden Erstplatzierten verlor er zwar jeweils 0:3, aber am Ende war er mit seiner 6:5-Bilanz und Platz sechs zufrieden: „Mein Trainingseinsatz hat sich gelohnt. Da meine Entwicklung zuletzt rasant nach oben ging, möchte ich nächste Saison in der Regionalliga beim TuS Celle 92 im oberen Paarkreuz spielen und noch einen weiteren Schritt nach vorn machen“, gibt sich Hippler selbstbewusst.

Der Westerceller Walter war der einzige niedersächsische Vertreter in der Schüler-Konkurrenz (U15). Er landete mit einem 6:5-Spielverhältnis und ausgeglichener Satzbilanz von 24:24 in seinem letzten Schülerjahr auf dem sechsten Platz.

Besonders beeindruckend war Walters Spiel gegen den Zweitplatzierten Kirill Fadeev, den Sohn des Spitzenspielers von Borussia Dortmund, Evgeny Fadeev. Walter holte einen 0:2-Rückstand auf und verlor den Entscheidungssatz nur denkbar knapp mit 9:11.