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Lokalsport Tischtennis-Drittligist TuS Celle 92 nach zwei Heimsiegen mit weißer Weste
Sport Sport regional Lokalsport Tischtennis-Drittligist TuS Celle 92 nach zwei Heimsiegen mit weißer Weste
13:52 17.10.2016
Von Oliver Schreiber
Überragend: Tobias Hippler bestritt als Nummer zwei desTuS Celle 92 in dieser Saison bisher sechs Einzel – und gewann alle. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Sinnbildlich für den Aufschwung steht praktisch Tobias Hippler. Der 17-jährige Youngster hat im Einzel an Position zwei bisher eine weiße Weste. Sechsmal ging der Schüler an die Platte – sechsmal gewann er. Hippler gelang gegen Brackwede vor rund 150 Zuschauern in der Sporthalle der Altstädter Schule auch die Überraschung des Tages. Gegen Brackwedes Spitzenspieler Yang Lei bewies er Nervenstärke und behielt in drei hart umkämpften Sätzen jeweils knapp die Oberhand. Selbst ein 4:10-Rückstand schockte ihn nicht.

Zuvor im Doppel hatte sich Hippler zusammen mit Hohmeier gegen Lei und dessen Partner Dwain Schwarzer noch geschlagen geben müssen. Die beiden Junioren-Europameister unterlagen mit 1:3. Dafür punkteten Celles neuer Top-Spieler Philipp Floritz und Yannick Dohrmann gegen Balazs Hutter/Maximilian Dierks.

Floritz und Hippler sorgten in der ersten Einzelrunde für eine 3:1-Führung. Brackwedes Dierks verkürzte gegen Cedric Meissner auf 2:3, doch Hohmeier stellte mit seinem Erfolg gegen Schwarzer den alten Abstand wieder her. In einem nervenaufreibenden Match vergab der 18-Jährige zwar im vierten Satz drei Matchbälle, machte dann aber im entscheidenden Durchgang den Sack zu.

Es wurde aber trotzdem noch einmal spannend. Nach Hipplers Sieg gegen Hutter unterlag Floritz gegen Yang, auch Meissner zog gegen Schwarzer den Kürzeren. Doch dann schlug Hohmeier erneut zu. Gegen Dierks ging es wiederum in den Entscheidungssatz – und wieder triumphierte der Celler und sorgte für die Entscheidung. „Ich bin froh, dass ich meine beiden Spiele gewonnen habe. Das war ein wichtiger Sieg für uns“, erklärte Hohmeier.

Daran knüpften die 92-er auch tags darauf an. Gegen die ersatzgeschwächten Lampertheimer ließen die „jungen Wilden“ keine Zweifel an ihrer Dominanz aufkommen. Und es war bezeichnend, dass es Hippler war, der beim 6:2-Sieg den letzten Punkt verbuchte.

TuS Celle 92 – SV Brackwede 6:3. Tobias Hippler/Nils Hohmeier – Yang Lei/Dwain Schwarzer 11:6, 8:11, 8:11, 11:13; Philipp Floritz/Yannick Dohrmann – Balazs Hutter/Maximilian Dierks 10:12, 4:11, 11:8, 15:13, 11:5; Floritz – Hutter 11:9, 11:13, 11:6, 11:4; Hippler – Lei 11:9, 12:10, 12:10; Hohmeier – Schwarzer 11:3, 6:11, 12:10, 10:12, 11:5; Cedric Meissner – Dierks 14:12, 4:11, 7:11, 11:8, 7:11; Floritz – Lei 10:12, 10:12, 7:11; Hippler – Hutter 11:6, 11:5, 11:9; Hohmeier – Dierks 14:16, 12:10, 15:13, 5:11, 11:6.

TuS Celle 92 – TTC 1957 Lampertheim 6:2. Hippler/Hohmeier – Andras Turoczy/Andrei Putuntica 11:6, 11:7, 11:9; Floritz/Dohrmann – Philipp Mostowys/Matthias Ruppert 13:11, 11:4, 6:11, 11:8; Floritz – Putuntica 3:11, 9:11, 8:11; Hippler – Turoczy 11:6, 11:5, 11:5; Hohmeier – Ruppert 11:3, 11:4, 10:12, 11:2; Dohrmann – Mostowys 11:7, 6:11, 8:11, 11:9, 8:11; Floritz – Turoczy 11:6, 12:14, 11:6, 11:4; Hippler – Putuntica 11:5, 7:11, 11:8, 3:11, 11:8.