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Lokalsport Tischtennis: Neuer Zweitliga-Kader bei TuS Celle 92 fast komplett
Sport Sport regional Lokalsport Tischtennis: Neuer Zweitliga-Kader bei TuS Celle 92 fast komplett
15:00 25.05.2018
Von Heiko Hartung
Quelle: Marco Steinbrenner
Celle Stadt

„Den Namen der neuen Nummer eins nennen wir aber erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist“, gibt sich Teammanager Dieter Lorenz zugeknöpft. Nur so viel: „Es wird ein hochkarätiger ausländischer Spieler, von dem wir eine positive Siegbilanz erwarten können.“

Ansonsten bleiben die Verantwortlichen des TuS 92 aber bei ihrer seit Jahren praktizierten und erfolgreichen Philosophie, jungen deutschen Top-Talenten viel Raum und Zeit zur persönlichen Entwicklung zu geben. Dass dieses Konzept aufgeht, bewiesen der frisch gebackene deutsche U18-Meister im Einzel, Cedric Meissner (17) sowie Tobias Hippler (19) und Nils Hohmeier (20) nicht nur mit dem souveränen Aufstieg. Auch ihre Erfolge bei nationalen und internationalen Turnieren und Meisterschaften spricht für diesen Weg. „Deshalb freuen wir uns, dass unser Youngster-Trio auch kommende Saison für uns spielt“, sagt Lorenz. „Das ist ein positives Signal für etwaige Neuzugänge.“ Auch Trainer Frank Schönemeier betreut das einzige norddeutsche Team der 2. Liga weiterhin.

Mit dem 17-jährigen Jannik Xu, der aus Großburgwedel stammt und zuletzt beim hessischen Drittligisten TTC Seligenstadt an Nummer eins spielte, wurde ein weiterer Akteur aus dem Nachwuchskader des Deutschen Tischtennisbundes verpflichtet. Xu, der gerade sein Abitur gemacht hat und nun ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Tischtennis-Landesverband absolvieren wird, ist zwar amtierender Deutscher U18-Meister im Doppel und galt einst in der Schülerklasse als größte deutsche Nachwuchshoffnung. „Trotzdem lief es in der vergangenen Saison sportlich nicht so gut für ihn“, sagt Lorenz über Xu, der in Celle an Position sechs spielen wird. „Ich hoffe, dass er sich bei uns aus seinem persönlichen Tief herauskämpft.“

Der 25-jährige Arne Hölter kommt von Hertha BSC. Der aus Hattorf bei Wolfsburg stammende ehemalige Jugendnationalspieler trug bereits von 2010 bis 2012 die Farben des TuS Celle in der 2. Bundesliga, die damals noch in Nord- und Südstaffel aufgeteilt war. Von Celle führte ihn sein Weg zum Süd-Zweitligisten Hilpoltstein bevor er 2015 zu Hertha BSC in die 3. Bundesliga wechselte. „Mit Arne haben wir einen sehr guten Spieler für das hintere Paarkreuz verpflichten können“, so Lorenz, der sich mit dem um zwei Spieler angewachsenen Kader bei möglichen Verletzungen oder Nationalmannschaftseinsätzen auf der sicheren Seite sieht.

Hölter selbst freut sich über seine Rückkehr: „Es war eine gute Zeit bei TuS. Ich hatte in Celle die sportlich besten Jahre meiner Karriere. Jetzt will ich es nochmal in der 2. Liga versuchen“, so der angehende Akustiker. Sein Studium in Berlin will er in einem Jahr mit dem Master abschließen. Deshalb wohnt und trainiert Hölter, auch weiterhin in der Hauptstadt.

„Die Liga ist unwahrscheinlich ausgeglichen. Es gibt keine Übermannschaft und keinen sicheren Absteiger“, meint Lorenz, der mit seinem Team einen Platz zwischen 3 und 8 anpeilt – und das mit dem „größten Etat der Vereinsgeschichte“, der laut Lorenz aber unter 100.000 Euro liegt. Ein wenig müsse man noch am Haushalt arbeiten. Aber vielleicht kommen die letzten noch fehlenden Euro bei der Aufstiegs- und Sponsorenfeier zusammen, die der Klub am kommenden Freitag steigen lässt.

Beim landesoffenen Pfingstsportfest am Pfingstsonntag in Edemissen vertraten junge Leichtathleten aus Lachendorf den LAZ Celle mit sehr guten Leistungen und hielten damit auch die Fahnen des Kreis-Leichtathletik-Vebandes hoch. Die Geschwister Rebecca (W12) und Katharina (W10) Jarmuschek holten jeweils zweite Plätze. Rebecca lief mit 10,81 Sekunden Bestzeit über die 75 Meter. Auch im Hochsprung belegte sie mit 1,32 Metern einen guten zweiten Platz. Mit 4,16 Metern sprang sie nah an ihre Bestweite heran und wurde Fünfte.

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Das Mehrkampfteam der LG Celle-Land mit Marie Dehning, Bentje Neumann (beide W15), Esther Boeijink, Sina Otte, Marvin Rullmann (alle U18) und Max Dehning (M14) war im westfälischen Bad Oeynhausen am Start. Trainer Björn Lippa war mit den Ergebnissen zufrieden. „Wir müssen nur noch an einigen Feinheiten für die i anstehenden Meisterschaften arbeiten“, meinte er.

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Zwei Tage stand die Anlage der Voltigier- und Reitgemeinschaft Westercelle (VRG) ganz im Zeichen des Fahrsports. Nach sechs Jahren Pause lockten die Kreismeisterschaften im Einspänner nicht nur die besten Fahrsportler aus dem Landkreis Celle an, sondern auch viele Zuschauer.

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