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Lokalsport Tischtennis: TuS 92 spielt auf Angriff
Sport Sport regional Lokalsport Tischtennis: TuS 92 spielt auf Angriff
17:41 18.02.2010
Niedersachsenmeister und Norddeutschen-Vizemeister im Doppel Falko Turner und Richard Hoffmann vor. Quelle: Fremdfotos / Texte Eingesandt
Celle Stadt

Ein entscheidendes Spiel liegt vor den Tischtennis-Assen des TuS 92. Am kommenden Sonnabend, 20. Februar, treffen sie um 16.30 Uhr auf den Hamburger SV. Die Hinrunde war mit einem 9:5-Sieg eine sichere Sache. Dieses Mal ist aber von einer deutlich engeren Partie auszugehen, da der Hamburger Spitzenspieler Door in Celle nicht mitspielte und auf der Celler Seite Richard Hoffmann mit seiner Schulklasse in Schweden war.

Beide Mannschaften spielen jetzt schon im dritten Jahr in der Regionalliga gegeneinander und kennen ihre Stärken und Schwächen recht gut. Die Hamburger sind als ausgesprochen heimstark einzustufen, vier Heimsiegen in der Hinrunde steht nur ein Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Allerdings wurden drei Siege erst im Schlußdoppel errungen.

Daher will TuS-Coach Dirk Diefenbach es erst gar nicht zum Schlußdoppel kommen lassen. „Wir können durch unsere Landesmeister und Norddeutschen Vizemeister Turner/Hoffmann zwar jedes Doppel der Liga schlagen, aber wir wollen das Spiel lieber schon vorher zu unseren Gunsten entscheiden.“

Es ist in der Tat so, dass die Hamburger trotz ihrer spielerischen Klasse hinter den Cellern liegen, denn alle bisherigen fünf Spiele wurden gewonnen. So ist Celles Spitzenspieler Alexander Huuk selbstbewusst. „Im Hinspiel haben Lars und ich noch gegen Alexander Kellert 3:0 verloren. Es ist klar, dass wir beide gegen ihn nicht ein zweites Mal verlieren wollen. Gegen Sebastian Door wird es aber noch deutlich schwerer mit offenem Spielausgang.“

Coach Diefenbach ist sich sicher: „Wenn wir nicht im oberen und unteren Paarkreuz völlig einbrechen, werden wir auch durch unsere sehr erfolgreichen Doppel das Spiel gewinnen und unseren Vorsprung auf neun Punkte ausbauen. Dann würden uns nur noch zwei Siege bis zur Meisterschaft fehlen und wir könnten endgültig für die zweite Bundesliga planen. Unsere erste Niederlage wollen wir noch etwas aufschieben.“

Von Björn Schlüter