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Lokalsport Tischtennis: TuS Celle 92 will nach oben
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16:42 14.11.2014
Celle Stadt

Der Celler Regionalligist ist nach den vergangenen Spielen auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Da ist es nur verständlich, dass im Heimspiel gegen Ahrensburg ein Sieg her soll. Leicht wird das allerdings nicht. Obwohl die Ahrensburger im Augenblick auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, gehören sie in der besten Aufstellung zu den stärksten Mannschaften der Regionalliga.

„Wir sind durch den weiteren Ausfall unseres Spitzenspielers Nils Hohmeier natürlich deutlich geschwächt. Das waren wir gegen die Bolzumer allerdings auch und haben trotzdem im Endspurt gepunktet“, so TuS-92-Trainer Frank Schönemeier. „Falls meine Spieler wieder ähnlich gut spielen, und dies traue ich der Mannschaft nach den Trainingseindrücken zu, haben wir durchaus eine Chance.“

Spannung versprechen bereits die Doppel. Die Toppaarungen beider Teams die oberen Doppel beider Mannschaften bisher den höchsten Anteil an den Punktgewinnen im Doppel haben, wird es stark auf das Doppel Nummer Drei ankommen.

Im oberen Paarkreuz spielt für die Ahrensburger der Spielertrainer Daniel Schildhauer, der eine ausgeglichene Bilanz vorweist und der vom Meister HSV gewechselte Karsten Willhöft. Willhöft hatte in der letzten Saison eine 3:1 Bilanz gegen das obere Paarkreuz der Celler. Verloren hat er nur gegen Björn Ungruhe. Allerdings haben beide Spieler noch nicht ihre Normalform erreicht, daher ist der Ausgang in Celle offen. Auch Yannick Dohrmann hat in der Form der letzten Spiele sicher eine realistische Siegeschance.

Tobias Hippler spielt im Augenblick überragend und sehr zuverlässig. In den Punktspielen hat er im mittleren Paarkreuz von fünf Spielen schon vier gewonnen und bei der Rangliste der besten deutschen Jugendspieler TOP 48 belegte er einen hervorragenden fünften Platz. Aufgrund dieser Leistung nahm ihn der Deutsche Tischtennisbund mit zu seinem ersten internationalen Jugendturnier, den Ungarn Open. Auch hier spielte er international sehr gut, da er sich als Gruppenerster für das Hauptfeld qualifizierte, um dann in der 2. Runde gegen einen starken polnischen Spieler auszuscheiden. “Es war mein großes Ziel bei den TOP 48 gut abzuschneiden, damit ich nachträglich für die Ungarn Open nominiert werde. Geil, dass es geklappt hat“, so Hippler.

Von CZ