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Lokalsport Top-Schützen aus aller Welt zu Gast in Wathlingen
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13:33 09.12.2016
Von Oliver Schreiber
ChristianReitz
Wathlingen

Der prominenteste Schütze ist sicherlich Christian Reitz, der bei den Olympischen Spielen in diesem Jahr in Rio Gold mit der Schnellfeuerpistole gewann. Der 29-Jährige schießt für den SV 1935 Kriftel. „Das ist für uns natürlich eine Ehre, dass er hier in Wathlingen schießt. Er ist ein sehr umgänglicher und sympathischer Typ, der unseren Jungs auch schon mal den ein oder anderen Tipp gegeben hat“, sagt Oehns. Neben Reitz sind auch weitere nationale sowie internationale Spitzensportler dabei – zum Teil mit Welt- und Europameistertiteln dekoriert. „Es sind Schützen aus Italien, Frankreich, Dänemark, Großbritannien und sogar aus China dabei. Das werden zwei tolle Wettkampftage“, freut sich Oehns auf die „Schießprominenz“.

Für den Gastgeber kommt es knüppeldick. In beiden Wettkämpfen sind die Wathlinger Außenseiter – mal mehr, mal weniger. Im Duell mit dem Tabellensechsten SV Bassum (8:6 Punkte) am Samstag um 19 Uhr ist die Chance auf Zählbares für den Siebten (6:8) sicherlich größer. Allerdings muss der SVW ausgerechnet vor heimischen Publikum auf seine momentane Nummer eins Kristian Callaghan verzichten, der studienbedingt fehlt. Somit rücken alle Schützen eine Position nach oben – ein großer Nachteil, zumal die Diepholzer mit dem Dänen Marcus Jensen einen absoluten Ausnahmekönner aufbieten.

Callaghans Ausländerplatz nimmt Coral Kennerly ein. Die Waliserin blieb bei ihrem bisher einzigem Wettkampf gegen PSV Olympia Berlin mit 358 Ringen weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und schießt daher nur an Position fünf. Vor ihr platziert sind Christian Oehns, Philip Aranowski, Torben Wolf und Benjamin Forke, als sechster Schütze steht Cedric Cammann im Kader.

Der wird aller Voraussicht nach am Sonntag (13 Uhr) gegen den Zweiten Schützenbund Broistedt (12:2 Punkte) zum Einsatz kommen. Hier sind die Wathlinger Aussichten auf einen Sieg äußerst dürftig. „Wir wollen so viele Einzelpunkte wie möglich holen und uns achtbar aus der Affäre ziehen. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung“, hofft Oehns.